Sportstätte

Sportplatz Ruwer und Gebäude Auf Dorheck

 

Wie alles entstand

1966 bis 1969: Der SV Ruwer feiert drei Meisterschaften in Folge (B-Liga, A-Liga, Bezirksliga), spielte dann als einzige Mannschaft der Region Trier ein Jahr in der Rheinlandliga – ohne eigenen Sportplatz, das heißt: ohne Heimspiel. Drei Jahre lang war eine der wichtigsten Aufgaben des Vorstandes: Einen Platz für das nächste Heimspiel suchen! Mit Hilfe der Nachbarvereine gelang dies auch. Hier trug die erste Mannschaft ihre Heimspiele aus: Moselstadion Trier (Plätze 2 und 3), Trier-West, Heiligkreuz, EtuS-Platz in Trier-West, Mertesdorf, Schweich.

Nachteil war, dass sich kein Heimspielgefühl entwickelte, denn wir konnten auf den angegebenen Plätzen nicht trainieren! Trainingsplätze waren: die 12mx24m kleine Ruwerer Turnhalle, sowie im Sommer der unter dem Vorsitzenden Peter Burscheid angelegte Platz an der Pfalzeler Brücke, auf dem wegen nicht ausreichender Größe nur Reserve- und Jugendmannschaften Punktspiele austragen durften.

Meine Meinung: Auf einem ordentlichen Sportplatz hätte der SV Ruwer wegen des zu erwartenden Heimspielvorteils die Rheinlandliga gehalten!

 

1969 – 79 Vorsitzender Bernd Kranz

27.7.1969 Der langersehnte Sportplatz `Auf Dorheck` wird offiziell durch die Stadt Trier übergeben. Das Eröffnungsspiel musste abgesagt werden, weil nach einem Gewitter riesige Pfützen den Platz bedeckten!

Das Sportplatzgebäude sah anders aus als heute:

– zwei Umkleidekabinen und Toiletten im hinteren Gebäudeteil (wie heute)

– die heutige Küche diente anfangs als Schiri-Kabine

– das heutige Clubheim existierte noch nicht: In dem überdachten Raum (offen zum Sportplatz hin sowie in Richtung Ausfahrt) parkten zuweilen Autos; bei Regenwetter konnten sich die Zuschauer dort unterstellen.

 

Der Vorsitzende Benedikt Kündgen (1979 – 87) hatte die Idee, im überdachten Raum ein Clubheim einzurichten, was er auch schaffte. Die Beheizung erfolgte durch einen heute noch vorhandenen Kamin. Wer im Winter ankam, musste zunächst mit Holz anheizen. Wenn Wärme aufkam, war die Sitzung meist schon beendet. Unter Benys Regie bauten Vereinsmitglieder auch die betonierten Stehtribünen vor den Kabinen.

 

Unter dem Vorsitzenden Bernd Reinhart (1995 – 2000) gab es weitere Verbesserungen:

– die Pflasterung zwischen Gebäude und Sportplatz mit Hilfe von

Vereinsmitgliedern sowie des Gemeindearbeiters Josef Trescastro aus Kenn;

Stadt Trier zahlte die Pflastersteine.

– die Entwässerung der Toilettenanlagen

– die Umstellung auf Gasheizung (inclusive Gastank vor dem Gebäude) durch

Firma Rainer Steffgen; Zuschuss vom Sportbund Rheinland

– die Vergitterung der Clubheimfenster und die Verriegelung der Clubheimtür

(Schlosser Peter Audesirk); seitdem gab es nur noch zwei Einbruchversuche

ohne Erfolg.

– Stadt Trier stellt Heizung von Kabinen und Wasser ebenfalls auf Gas um. Auf

Anregung von Bernd Reinhart verzichtet die Stadt Trier auf einen eigenen

Gastank. Alle Ausgaben werden gesplittet.

– Der SVR erhält auf Antrag von der Stadt Trier eine Fertiggarage zu

Aufbewahrung von Geräten.

Die Zeit bleibt nicht stehen. Der aktuelle Vorstand um Jürgen Zock plant, Änderungen in der Küche vorzunehmen…

 

Bernd Reinhart

 

18-Nov-2013 11:56
 

Sportplatz, auf Dorheck 33, 54292 Trier-Ruwer