Statt Befreiungsschlag bitteres Debakel

SV Ruwer verliert 2:9 gegen gnadenlos effiziente Hermeskeiler

Auf einen Befreiungsschlag hatten sie gehofft, ganz viel hatten sie sich deshalb vorgenommen für das Spiel gegen den Hermeskeiler SV. Doch nach der bitteren 2:9-Heimschlappe stecken die Jungs vom SV Eintracht Ruwer weiter tief im Abstiegsschlammassel drin. Die Gäste aus dem Hochwald präsentierten sich vom Anpfiff an hellwach und vor allem eiskalt, führten nach 15 Minuten bereits 2:0. Doch Ruwers Matthias Maes gab mit einem strammen Schuß von der Strafraumgrenze unter die Latte die richtige Antwort – nur noch 1:2. Auch der erneute Hermeskeiler Zwei-Tore-Vorsprung konnte Ruwer nicht entmutigen: Christian Adams verkürzte auf 2:3, wieder keimte Hoffnung auf – ein Torfestival auf dem Ruwerer Hartplatz bahnte sich an. Dass nach dem Wechsel nur noch die Gäste ins Netz trafen, konnte zunächst keiner ahnen, denn die Gastgeber drückten auf den Ausgleich. Doch nach zwei weiteren Toren zum 2:5 war der Widerstand gebrochen, Ruwers Moral am Boden. So kam der HSV, den eine gnadenlos effiziente Chancenverwertung auszeichnete, in der Schlussphase noch zu weiteren Treffern und schraubte das Ergebnis in eine Höhe, die dem Spielverlauf allerdings nicht entsprach. Unterm Strich bleibt die Erkenntnis, dass es für den Liga-Neuling aus Ruwer letztlich nur um den Klassenerhalt gehen kann – und das dürfte nach jetzigem Stand der Dinge – schon schwer genug sein! Unsere Fotos vermitteln Eindrücke vom Spiel des SV Ruwer gegen den Hermeskeiler SV. (-jf-)