Gegen Sirzenich zum fünften Male „zu null“ – SV Ruwer auf dem Vormarsch?

Nach Toren von Kevin Doum und „Raffi“ Becker 2:0 gegen SV Sirzenich III

Der SV Eintracht Ruwer bleibt auf der Erfolgsspur! Mit dem 2:0 gegen den SV Sirzenich III fährt die Mannschaft von Trainer Fabian Müller den vierten Saisonsieg ein und erobert mit nun 16 Punkten den vierten Tabellenplatz. Dabei weisen Torhüter Patrick Lauterbach und seine Defensive schon in fünf Spielen eine weiße Weste auf – Ruwers Abwehrverbund ist mit bislang erst 8 Gegentreffern die mit Abstand stabilste der Liga. In der Offensive dagegen besteht noch Optimierungsbedarf.

Das wurde auch gegen Sirzenich auf der roten Erde des Wenzelbachstadions wieder deutlich. Symptomatische Szene: Als sich Mihaj Pop nach 81 Minuten auf der rechten Außenbahn dynamisch durchtankte und mit einem präzisen Pass in den Rückraum die im Zentrum scheunentoroffene Sirzenicher Abwehr düpierte, konnte der mitgelaufene und völlig freistehende Zu Alfaqar Maree Torhüter Moritz Bredin eigentlich fragen: „Wo willst du ihn hinhaben?“ Doch „Sisi“, wie Ruwers kampfstarker Mittelfeldspieler von seinen Kameraden gerufen wird, donnerte das Leder aus kurzer Entfernung mit Vehemenz über das Tor. Da es zu diesem Zeitpunkt bereits 2:0 stand, konnten die Beteiligten nach den 90 Minuten sehr entspannt mit dieser Situation umgehen.

Für Ruwers Tore hatten zuvor Kevin Doum und Raphael Becker gesorgt. Kevin Doum, mit nunmehr vier Treffern vereinsinterner Torschützenkönig, schaltete nach 32 Minuten nach einer Ecke von Luca Dahm am schnellsten und bugsierte das Leder fast auf der Torlinie stehend haarscharf an Keeper Bredin vorbei ins Netz. Ebenfalls aus kürzester Distanz war Raphael Becker nach 58 Minuten zur Stelle, als Sirzenichs Abwehr auf Abseits spekulierte. Vorbereiter war erneut Luca Dahm, diesmal mit einem Freistoß aus dem rechten Halbfeld. Dass die Partie nicht schon zur Pause entschieden war, lag auch an zwei Aluminiumtreffern: Zunächst visierte Luca Dahm bei einem Freistoß die gegnerische Latte an, dann traf Antonio Schönenberger den Außenpfosten. Auf der anderen Seite hatte Ruwers Keeper Patrick Lauterbach einen eher geruhsamen Mittag, musste nur einmal mit energischer Faustabwehr Unheil abwehren.

So konnte Fabian Müller mit seinen Schützlingen am Ende sehr zufrieden sein. „Wir hatten das Spiel über die gesamte Distanz unter Kontrolle. Das hat spielerisch und kämpferisch gut ausgesehen. Wenn wir weiter an uns glauben und bereit sind, jeden Meter zu gehen und jeden Zweikampf anzunehmen, dazu noch Ehrgeiz und Siegeswillen an den Tag legen, kann das noch eine richtig gute Saison werden“, bilanzierte der Trainer im abschließenden Mannschaftskreis. Nächste Gelegenheit, die angesprochenen Tugenden unter Beweis zu stellen, bietet sich den Schwarz-Weißen aus dem Wenzelbachstadion bereits am kommenden Donnerstag, wenn um 19.30 Uhr unter Flutlicht auf dem Hartplatz am Montessori-Weg das Nachholspiel bei der SSG Mariahof II ansteht.

Eine Klasse-Szene, die die meisten Zuschauer gar nicht wahrnahmen, spielte sich im Übrigen nach den überwiegend sehr fair durchgeführten 90 Minuten,

mit denen Schiedsrichter Erik Kauz keinerlei Mühe hatte, auf der Gegengeraden ab. Sirzenichs Almedin Kadric ließ es sich nicht nehmen, quer über den ganzen Platz zu eilen und sich nochmals bei Antonio Schönenberger zu entschuldigen. Denn die Nummer 13 im rot-weißen Trikot hatte Ruwers Außenbahnspieler in der ersten Halbzeit bei einer harten Attacke an der Brust getroffen und „Toni“ für kurze Zeit nach Luft schnappen lassen. Eine tolle Geste im Sinne des Fairplay und Respekt für Almedin Kadrics Aktion, die an dieser Stelle nicht unerwähnt bleiben sollte! (-jf-)

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