SV Ruwer lässt beim 2:2 gegen die SG Aach II Punkte liegen

„Wir bleiben auch nach fünf Spieltagen ungeschlagen. Zudem hat unser Stürmer Pascal Lauterbach endlich getroffen. Dazu haben wir in einem schlechten Spiel wenigstens einen Punkt geholt. Das sind die positiven Dinge, die wir aus der Partie mitnehmen“, bilanziert Fabian Müller nach 90 wenig hochwertigen, dafür aber spannenden Minuten gegen die SG Aach-Butzweiler-Newel II. Die Gäste, die mit dem Rückenwind des ersten Saisonsieges (4:1 gegen die SG Ehrang III) ins Wenzelbachstadion gekommen waren, erwiesen sich als ein starker Gegner, der den erstmals als Favorit angetretenen Gastgebern das Leben schwer machten und sich selbst von einem zweimaligen Rückstand nicht entmutigen ließen. So bildete das 2:2 am Ende den Spielverlauf gerecht ab, „auch wenn es sich“, so Fabian Müller, „für uns auf den ersten Blick wie eine Niederlage anfühlt.“

Der SV Ruwer setzte die ersten Akzente und hatte durch Paul Mergens die erste dicke Chance, doch der junge Offensivspieler setze den Ball nach einem Abpraller in die zweite Etage (4.). Die Gäste kamn nach einem Freistoß durch Kopfball zur ersten Gelegenheit, doch der Ball strich knapp am Tor von Patrick Lauterbach vorbei. Ruwers aufgerückter Innenverteidiger Kevin Doum reagierte nach einer Ecke von Luca Dahm am schnellsten und schoß nach 18 Minuten zur 1:0-Führung ein. In der Folge überließen die Ruwerer ihrem Gegner mehr und mehr die Spielkontrolle und setzten auf Konter. Dabei wäre ein fulminanter Distanzschuss von Kai Lauterbach beinahe im rechten oberen Toreck eingeschlagen, doch der Gäste-Keeper machte sich ganz lang und lenkte das Leder zur Ecke (21.). Kapitän Daniel Körber, der wie immer mit einem Riesenpensum und vorbildlichem Einsatz voranging, versuchte seine Teamkameraden wachzurütteln: „Männer, was ist los? Mehr Bewegung, Kopf hoch, wir führen doch!“ Doch sein Appell verhallte ungehört, und kurz vor der Pause wurde die SG für ihre Offensivbemühungen dann belohnt. Die Ruwerer Abwehr bekam den Ball nicht geklärt, der dann nach mehreren Abschlussversuchen unhaltbar für Patrick Lauterbach rechts unten im Tor einschlug – 1:1, das erste Gegentor für den SV Ruwer auf eigenem Platz, ein Tor mit Ansage und zu diesem Zeitpunkt nicht unverdient!

Trainer Fabian Müller schien bei der Halbzeitansprache die richtigen Worte gefunden zu haben, denn seine Jungs starteten mit einem Paukenschlag in die zweiten 45 Minuten. Kaum zwei Zeigerumdrehungen waren gespielt, als Pascal Lauterbach einen langen Schlag von Daniel Körber aufnahm und nach ein paar Metern Sprint die Lederkugel aus vollem Lauf im rechten oberen Toreck versenkte. Die Freude beim Mittelstürmer war riesengroß. Ist der Bann jetzt gebrochen? Aber auch diesmal ließen sich die Gäste nicht entmutigen und schlugen wenig später zurück: Bei einem scharf hereingetretenen Eckball stimmte in Ruwers Abwehr die Zuordnung nicht und der Ball landete per Kopf aus kurzer Distanz zum 2:2 im Netz (52.). „Männer, wir müssen mehr machen“, forderte Daniel Körber seine Mannschaft auf. Anschließend hatten beide Teams mehrfach Gelegenheiten, den „lucky punch“ zu setzen. Auf Ruwerer Seite verfehlten Pascal Lauterbach und Paul Mergens mit Distanzschüssen das Ziel nur knapp, zudem scheiterte Pascal Lauterbach, dem sein erster Saisontreffer viel Auftrieb gegeben hatte, aus spitzem Winkel am Gästetorwart, der mit reaktionsschneller Fußabwehr das 3:2 verhinderte. Auf der anderen Seite hatten die Gäste, die sich mit dem Punktgewinn keineswegs zufrieden gaben, Pech, dass das Leder gleich zweimal auf der Latte landete.

So blieb es unter dem Strich beim verdienten Remis in einem Spiel, „das wir, wenn es dumm läuft, auch verlieren können. Deshalb heißt es: Punkt mitnehmen, Mund abputzen und weiter machen. Leider haben wir unser Spiel nicht wie gewünscht aufziehen können und viel zu viel mit langen Bällen operiert. “, analysierte Trainer Fabian Müller und blickt voller Entschlossenheit voraus: „Jetzt müssen wir uns halt die Punkte am kommenden Wochenende in Kernscheid zurückholen.“ (-jf-)

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