Auftakt für den SV Ruwer: 0:0 verloren?!

Fabian Müller war mit dem Auftakt nicht unzufrieden: „Ihr habt in allen Mannschaftsteilen ordentlich gespielt. Wenn wir so weitermachen, wird sich der Erfolg einstellen“, verteilte der Trainer des SV Eintracht Ruwer im Spielerkreis nach den 90 Minuten gegen den SV Olewig II viel Lob an seine Schützlinge. Die hatten in der Tat beim Comeback auf der roten Erde des Wenzelbachstadions alles in die Waagschale geworfen und wären bei besserer Chancenverwertung mit Sicherheit als Sieger vom Platz gegangen. So allerdings kann man das torlose Remis gegen die Olewiger Gäste, die immerhin schon mit zwei Spielen Praxis und vier Punkten nach Ruwer gekommen waren, durchaus als „0:0 verloren“ bewerten. Untröstlich war Jan Künzer, der eine der größten Torgelegenheiten des Spiels ausließ: „Verdammt, den muss ich doch reinmachen!“

In der Tat: Die kampfstarke Ruwerer Truppe hatte vielleicht nicht unbedingt die Spielanteile und die Ballbesitzquote auf ihrer Seite, doch ganz gewiss das großes Plus an klaren Torchancen. Das begann schon nach 5 Minuten, als der Pascal Lauterbach seine Schnelligkeit ausspielte und nach einem Steilpass mutterseelenallein vor Olewigs Torhüter die Kugel nicht im Netz unterbrachte. In der Folge ließ sich der SV Ruwer dann zu sehr in die Defensive hineindrängen. Die Gäste hatten nach 15 Minuten ihre erste Gelegenheit, doch der Ball sauste knapp am Tor von Patrick Lauterbach vorbei. Jan Künzer hätte nach knapp einer halben Stunde das 1:0 machen können, bekam nach Kai Lauterbachs Freistoß das Leder jedoch nicht richtig unter Kontrolle. Bei einem Freistoß von Luca Dahm war Olewigs Keeper ebenso auf dem Posten wie bei Jan Künzers Kopfball (35.).

Auch nach dem Seitenwechsel blieb Ruwer mit Kontern brandgefährlich und kam vor allem in der Schlussphase zu besten Gelegenheiten. So verpasste der flinke Pascal Lauterbach nach schönem Solo auf der linken Flanke den Moment des Abspiels an den gut postierten Jan Künzer im Olewiger Strafraum. „Da muss er noch cooler bleiben“, so Trainer Fabian Müller, der auch bei Luca Dahms Schuss den Torschrei schon auf den Lippen hatte, ehe das Leder knapp rechts am Kasten vorbeistrich. Jan Künzer konnte nach einer Flanke den Ball nicht mehr drücken und köpfte über das Gehäuse. Die letzte Chance bot sich nach einem Freistoß von Luca Dahm, als Ali Souidi und Jan Künzer den Ball gemeinsam über das Gäste-Tor setzten. Da aber auch die Gäste jetzt bei ihren selten werdenden Angriffen nicht ungefährlich wirkten, war gegen Ende eine Entscheidung in beide Richtungen durchaus möglich. „„Gemäß der alten Fußballerweisheit, dass du, wenn du die Dinger vorne nicht reinmachst, hintenraus am Ende noch verlierst, müssen wir mit dem einen Punkt leben“, bilanzierte Co-Trainer Heiko Lauterbach. Vielleicht ein kleiner Trost für Jan Künzer, der eine der größten Torgelegenheiten des Spiels ausließ und sich ärgerte: „Verdammt, den muss ich doch reinmachen!“ Schon am nächsten Sonntag bei der DJK St. Matthias II (Anstoß: 12.30 Uhr) hat er die Chance, es besser zu machen! (-jf-)Unsere Bilder zeigen Eindrücke vom Spiel des SV Ruwer gegen den SV Olewig II. (Fotos:-jf-)

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