Mutmacher für die neue Saison

SV Eintracht Ruwer hielt trotz des 0:2 im Kreispokalspiel gegen FSV Kürenz gut mit  

„Jungs, wir können erhobenen Hauptes vom Platz gehen. Wir haben gegen einen klassenhöheren Gegner richtig gut agiert und konnten sehen, dass wir mithalten können. Wenn wir in der Liga so spielen wie heute, werden wir viele Gegner schlagen!“ Aufmunternde Worte richtete Fabian Müller an seine Schützlinge nach der 0:2-Niederlage im Kreispokal gegen den den C-Ligisten FSV Kürenz. Ruwers Trainer war mit dem, was er von seiner Mannschaft auf der roten Erde des Wenzelbachstadions gesehen hatte, zufrieden.

Über weite Strecken konnte Ruwer die Partie offen halten, hatte nach 15 Minuten auch die erste Chance, als der schnelle Pascal Lauterbach, steil geschickt, aus spitzem Winkel nur ans Außennetz zielte. Nachdem ein wolkenbruchartiger Schauer den Platz in eine Seenplatte verwandelt hatte, kamen die Gäste aus Kürenz durch eine Standardsituation zur Führung: Ein Freistoß-Aufsetzer zischte unhaltbar für Ruwers Torhüter Luca Dahm rechts unten ins Netz. Nachdem die Kürenzer bei einem weiteren Freistoß nur die Latte anvisiert hatten, hätte Antonio Schönberger kurz vor dem Pausenpfiff von Schiedsrichter Otto Beckmann den Ausgleich erzielen können, ja müssen, scheiterte aber in einer Eins-zu-eins-Situation am gegnerischen Torwart, der herausgelaufen war, geschickt den Winkel verkürzte und sogar den Nachschuss abwehren konnte.

Nach dem Seitenwechsel stemmten sich die Hausherren weiter gegen die drohende Niederlage. Was auffiel: Ruwer vermied die langen Bälle, versuchte immer wieder von hinten heraus mit spielerischen Mitteln aufzubauen – ein Teil des Konzepts, wie Fabian Müller betont: „Die Bälle einfach rausbolzen in der Hoffnung, dass mal einer durchflutscht, ist nicht unser Bestreben. Wir versuchen, das spielerisch zu lösen, müssen aber an der Genauigkeit des Passspiels noch arbeiten.“ Auch nach dem 0:2 (65.), als nach einem Lattenschuss der quirlige Dennis Koch am schnellsten reagierte und den Abpraller per Kopf versenkte, gab Ruwer nicht auf und hätte durch Pascal Lauterbach eine Viertelstunde vor Schluss nochmal Spannung ins Spiel bringen können, doch der Stürmer verpasste auf, halblinker Position in Szene gesetzt, den richtigen Moment des Abschlusses, so dass sein Schuss von einem Abwehrbein noch ins Toraus gelenkt werden konnte. So blieb es am Ende beim 0:2 in einer fairen Begegnung, aus der der SV Ruwer mit Blick auf die in zwei Wochen mit einem Heimspiel gegen den SV Olewig II beginnende neue Saison gestärkt hervorgehen darf. Was Trainer Fabian Müller gefiel: „Die Testspiele waren bisher nicht so gut. Aber die Mannschaft hat heute eine deutliche Reaktion gezeigt und alles gegeben. Das stimmt uns optimistisch!“ (-jf-)

Unsere Bilder zeigen Eindrücke vom Pokalspiel des SV Ruwer gegen den FSV Kürenz. (Alle Fotos: -jf-)

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