6. Spieltag SV Eintracht Ruwer vs. SG Beuren II

Ein Sieg der verpassten Chancen

Einen weitaus höheren Sieg verpasste der SV Eintracht Ruwer im Heimspiel amvergangenen Sonntag gegen die SG Beuren-Bescheid II. Ruwer kam gut ins Spiel, ging durch Pascal Lauterbach früh in Führung und erspielte sich eine Menge Torchancen. Wie aus heiterem Himmel dann der Ausgleich, bei dem Torhüter Michael Hein chancenlos war. Bis zur Pause hatten Jan Künzer und Pascal Lauterbach nahezu im Minutentakt Möglichkeiten, Ruwer wieder in Führung zu bringen, scheiterten aber am gut aufgelegten Gäste-Torwart oder an den eigenen Nerven. Das 1:1 zur Pause wurde dem Spielverlauf in keinster Weise gerecht – Ruwer musste eigentlich klar führen, während die Gäste ein Musterbeispiel an Effizienz darboten: Eine Torchance, ein Tor! Dennoch war Ruwers Trainer Fabian Müller nicht unzufrieden: „Das sieht vom Spielerischen her richtig gut aus, es fehlt die Konzentration vor dem Tor“ lautete sein Fazit. Auch nach dem Wechsel mussten die Zuschauer Geduld haben, denn die Gastgeber „versemmelten“ erneut eine Menge Torgelegenheiten, ehe Pascal Lauterbach nach 70 Minuten das Signal auf Sieg stellte. Nun war der Widerstand der dennoch tapfer kämpfenden Beurener Mannschaft gebrochen. Marcel Du Sartz mit Handelfmeter, Philipp Alt (2) und nochmal Pascal Lauterbach schraubten das Endresultat auf ein auch in dieser Höhe verdientes 6:1 – der zweite Saisonsieg für die Ruwerer Eintracht war unter Dach und Fach. Positiv bemerkbar beim SV Ruwer machte sich die Einwechslung des routinierten Heiko Lauterbach, der aus dem Mittelfeld heraus mit geschickten Pässen seine Mitspieler wirkungsvoll in Szene setzte. „Insgesamt bin ich mit der Leistung meiner Mannschaft zufrieden“, resümierte Coach Fabian Müller, der aber die mangelhafte Chancenverwertung in der ersten Halbzeit kritisierte: „Da hätten wir den Sack schon zumachen können. Daran müssen wir im Training arbeiten.“ (-jf-)

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0:4 gegen SV Farschweiler Ruwer hielt Spiel lange offen Ein Lebenszeichen wollten sie setzen, so Matteo Schönberger, Spielertrainer der bislang punktlosen Ruwerer Mannschaft, im „11er“-Magazin im Vorfeld des Spiels gegen Farschweiler. Vielleicht sollte auch das veränderte Einlauf-Ritual helfen, den Bock … Weiterlesen

Ruwer lässt aufhorchen: Unerwartet deutliches 4:1 gegen Riol


Die wenigsten Fußballfreunde hatten dem SV Eintracht Ruwer gegen die SG Riol-Longuich-Fell überhaupt einen Sieg zugetraut. Nur 5 Prozent der User des Internetportal fupa.net hatten auf der Schwarz-Weißen getippt, satte 95 Prozent waren von einem Dreier der Gäste aus Riol überzeugt. Doch Ruwers Team strafte alle Skeptiker Lügen. Mit einer überzeugenden spielerischen Leistung, unbändigem Kampfgeist und taktischer Disziplin schickten die Eintrachtler die mit den Ex-Ruwerer Spielern Markus Kündgen und Christian Adams angetretene Spielgemeinschaft gleich mit einem 1:4-Päckchen geschlagen nach Hause.
Die Gastgeber hatten in der ersten Halbzeit mehr Spielanteile und Ballkontakte, dennoch ging Riol nach 38 Minuten in Führung, als Louis Welter nach einem Eckball höher stieg als die gesamte Ruwerer Abwehr und das Leder zum 0:1 ins Netz köpfte. Die Partie schien ihren erwarteten Lauf zu nehmen. Doch Ruwer ließ sich nicht entmutigen, kam entschlossen aus der Kabine und nahm das Heft in die Hand. Es dauerte allerdings bis zur 62. Minute, bis Giovanni Silano zum Ausgleich traf. Dieses Tor wirkte wie eine Befreiung. Ruwer war jetzt am Drücker, vor allem der quirlige und kaum zu bremsende Matthias Maes sorgte für helle Aufregung in Riols Strafraum. Und so wunderte es niemandem, dass der Mann mit der Nummer 7 im weißen Trikot seine Mannschaft binnen sechs Minuten (70. und 76.) mit 3:1 auf die Siegerstraße schoß. Ruwer überließ danach den Gästen die Initiative, zog Dennis Hontheim zur Stabilisierung der Defensive weiter nach hinten und lauerte auf Konter – eine Taktik, die voll aufging. Schon ehe Jerome Herrmann nach 88 Minuten den Deckel endgültig draufmachte, hätten die Gastgeber bei glasklaren Torchancen den Sack zumachen müssen. So war eine insgesamt enttäuschende Rioler Mannschaft am Ende mit dem 1:4 noch ganz gut bedient.
„Dieser Sieg tut richtig gut, gerade nach der 2:10-Schlappe am letzten Wochenende in Schöndorf“, strahlte Spielertrainer Matteo Schönberger übers ganze Gesicht. Gibt es doch noch Hoffnung im Kampf um den Klassenerhalt, nachdem Ruwer die Punkte aus dem abgebrochenen Heimspiel gegen Bekond am grünen Tisch zugesprochen bekam? „Wenn überhaupt, dann müssen wir die nächsten beiden Spiele gewinnen“, lautet Matteo Schönbergers Prognose, „vorher brauchen wir über den Klassenerhalt nicht reden.“
Unsere Fotos vermitteln Eindrücke vom 4:1-Sieg des SV Ruwer gegen die SG Riol. (-jf-)

Licht am Ende des Tunnels?


SV Ruwer erkämpfte sich verdientes 0:0 gegen Pölich

Die Szene hatte irgendwie symbolische Bedeutung: Als Platzwart Helmut Zock Mitte der zweiten Halbzeit des Heimspiels gegen die SG Pölich-Schleich das Flutlicht einschaltete, wurde es auf einmal hell über dem Ruwerer Hartplatz. Ein Licht am Ende des Tunnels? Fast scheint es so. Denn nach Wochen der Erfolglosigkeit, nach der unglücklichen 1:2-Niederlage beim SV Kell in der Vorwoche erkämpfte sich der SV Eintracht Ruwer gegen den favorisierten Gast von der Mosel eine hochverdiente 0:0-Punkteteilung.

Ruwers Coach Matteo Schönberger hatte bei seiner Heimpremiere seiner Mannschaft eine konsequent defensive Grundeinstellung verorndnet: „Nach den vielen Gegentoren muss zuerst mal hinten wieder die Null stehen“, lautete die Vorgabe des Trainers. Und die setzten seine Jungs vorbildlich um. Mit frühem Pressing schon am gegnerischen Strafraum und viel Laufarbeit ließ Ruwer den spielerisch stärkeren Gegner kaum zur Entfaltung kommen. Torchancen konnte sich der Tabellendritte jedenfalls in der ersten Halbzeit kaum erarbeiten, lediglich einmal musste der sicher wirkende Ruwerer Keeper Christopher Thömmes Kopf und Kragen riskieren, um einen Rückstand zu verhindern. Ruwer seinerseits setzte aus kompakter Defensive heraus immer wieder nadelstichartige Konter. Bei einem dieser Vorstöße wäre dem agilen Jerome Herrmann kurz vor der Pause fast die Führung geglückt, doch Ruwers Stürmer setzte die Lederkugel aus spitzem Winkel über das Tor.
Auch die ersten Chancen nach der Pause gehörten den Gastgebern: Pölich hatte Glück, dass zwei Scharfschüsse von Ioannis Kaloeidis nur haarscharf am Tor vorbeisausten. Nach gut einer Stunde übernahmen die Gäste dann wieder das Kommando ohne sich jedoch ernsthafte Torgelegenheiten erarbeiten zu können. Ruwer kämpfte bis zur letzten Minute aufopferungsvoll um den einen Punkt, den man am Ende wie einen Sieg feierte.
„Ich bin stolz auf die Jungs. Sie haben das, was wir im Training besprochen haben, exakt umgesetzt. Darauf können wir aufbauen“, bilanzierte ein zufriedener Matteo Schönberger, der mit seinem aktiven Coaching am Spielfeldrand den Kampfgeist seiner Truppe nachhaltig befeuerte. Am kommenden Woche steht jetzt für die Schwarz-Weißen ein Sechs-Punkte-Spiel an: Gegen die SG Beuren, einen direkten Konkurrenten im Abstiegskampf, konnte Ruwer zuletzt (in der Aufstiegsrelegation und im Hinspiel) zwei Siege verbuchen. Ein gutes Omen? Aller guten Dinge sind drei – ein weiterer Sieg könnte das Licht über dem Ruwerer Hartplatz noch ein bisschen heller erstrahlen lassen! (-jf-)

Statt Befreiungsschlag bitteres Debakel

SV Ruwer verliert 2:9 gegen gnadenlos effiziente Hermeskeiler

Auf einen Befreiungsschlag hatten sie gehofft, ganz viel hatten sie sich deshalb vorgenommen für das Spiel gegen den Hermeskeiler SV. Doch nach der bitteren 2:9-Heimschlappe stecken die Jungs vom SV Eintracht Ruwer weiter tief im Abstiegsschlammassel drin. Die Gäste aus dem Hochwald präsentierten sich vom Anpfiff an hellwach und vor allem eiskalt, führten nach 15 Minuten bereits 2:0. Doch Ruwers Matthias Maes gab mit einem strammen Schuß von der Strafraumgrenze unter die Latte die richtige Antwort – nur noch 1:2. Auch der erneute Hermeskeiler Zwei-Tore-Vorsprung konnte Ruwer nicht entmutigen: Christian Adams verkürzte auf 2:3, wieder keimte Hoffnung auf – ein Torfestival auf dem Ruwerer Hartplatz bahnte sich an. Dass nach dem Wechsel nur noch die Gäste ins Netz trafen, konnte zunächst keiner ahnen, denn die Gastgeber drückten auf den Ausgleich. Doch nach zwei weiteren Toren zum 2:5 war der Widerstand gebrochen, Ruwers Moral am Boden. So kam der HSV, den eine gnadenlos effiziente Chancenverwertung auszeichnete, in der Schlussphase noch zu weiteren Treffern und schraubte das Ergebnis in eine Höhe, die dem Spielverlauf allerdings nicht entsprach. Unterm Strich bleibt die Erkenntnis, dass es für den Liga-Neuling aus Ruwer letztlich nur um den Klassenerhalt gehen kann – und das dürfte nach jetzigem Stand der Dinge – schon schwer genug sein! Unsere Fotos vermitteln Eindrücke vom Spiel des SV Ruwer gegen den Hermeskeiler SV. (-jf-)

Gelb-rote Karte sorgte für Bruch im Spiel: Unnötige 1:2-Heimniederlage gegen Pellingen


Viele Fouls und Nicklichkeiten, eine Menge strittige Schiedsrichterentscheidungen, eine gelb-rote Karte, emotionsgeladene Stimmung und drei Tore erlebten die Zuschauer am vergangenen Sonntag auf der Ruwerer Sportanlage. Dass die B-Liga-Partie für den heimischen SV Ruwer gegen den unmittelbaren Tabellennachbarn SG Pellingen-Franzenheim mit 1:2 verloren ging, war damit ebenso unnötig wie ärgerlich. Zuvor hatte Ruwer bereits im D-Klassen-Duell der zweiten Mannschaften eine 1:5-Niederlage hinnehmen müssen.

Ruwer hatte den besseren Start und ging nach zehn Minuten durch Jerome Hermann, der einen Pass in die Schnittstelle der Pellinger Abwehr aufnahm und das Leder am herausstürzenden Keeper ins Netz schob, mit 1:0 in Führung. Gerade der agile und einsatzfreudige Torschütze sorgte als ständiger Unruheherd auch in der Folgezeit dafür, dass es in der Pellinger Abwehr mehrfach lichterloh brannte. Hermann hatte kurz nach seinem Führungstreffer Pech mit einem Pfostenschuß, Pellingens Abwehrchef („Leute, jetzt reißt euch mal zusammen, sonst gehen wir hier unter!“) musste seine Mitspieler mehrfach aufrütteln. Die gelb-rote Karte gegen Kapitän Matteo Schönberger nach 35 Minuten sorgte allerdings für einen Bruch im Ruwerer Spiel. Die Gäste kamen stärker auf, kombinierten zügig und nutzten einen individuellen Patzer in Ruwers Abwehr zum Ausgleich. Das 1:2 nach 65 Minuten durch einen Schuss von der Strafraumgrenze schien eine Vorentscheidung, doch. Ruwer gab sich nicht geschlagen. „Männer, es sind noch 15 Minuten zu spielen, es ist noch alles drin, nix ist verloren!“ Mittelfeldregisseur Dennis Hontheims Motivation an seine Kameraden zeigte Wirkung. Trotz numerischer Unterlegenheit übten die im schwarzen Dress spielenden Gastgeber Dauerdruck aus und schnürten mit viel Kampfgeist Pellingen in der eigenen Hälfte ein – allerdings ohne krönenden Abschluss. So stand unter dem Strich eine bittere Heimniederlage gegen einen keineswegs übermächtigen Gegner, gegen den ein Erfolgserlebnis nicht nur möglich, sondern aufgrund der Tabellensituation auch notwendig gewesen wäre. Dem Selbstvertrauen hätte es sicher auch nicht geschadet … Unsere Fotos vermitteln Eindrücke vom Spiel. (-jf-)

Nach Punkt gegen Gusterath herbe Niederlage gegen Schöndorf


Nur zu gerne hätten die Jungs vom SV Eintracht Ruwer ihrem langjährigen Betreuer Helmut Zock nachträglich zum 80. Geburtstag einen Sieg geschenkt. Doch dazu war am Sonntagnachmittag der Gast aus Schöndorf einfach zu stark. Zudem musste Ruwer stark ersatzgeschwächt antreten. So musste nach 90 Minuten keiner der zahlreichen Zuschauer den 7:2-Sieg der Gäste in Zweifel ziehen. Der FC Schöndorf übernahm damit die Tabellenführung, Ruwer behielt mit 8 Punkten den Platz im unteren Mittelfeld und muss die Punkte zum Saisonziel „Klassenerhalt“ gegen andere Teams holen.

Zweifellos hatte sich der SV Ruwer nach dem hoch verdienten 2:2 im letzten Heimspiel gegen den Titelaspiranten aus Pluwig auch gegen Schöndorf etwas ausgerechnet. Die Schützlinge von Trainer Kevin Dres kamen auch gut ins Spiel, verloren aber nach dem 0:2-Rückstand (durch Michael Mergens und Timo Neumann) etwas den Faden. Die Freude über den Anschlusstreffer von Matthias Maes währte nur kurz, denn fast mit dem Pausenpfiff stellte Alexander Hoch für Schöndorf den Zwei-Tore-Vorsprung wieder her. Hoffnung im Ruwerer Lager keimte auf, als Giannis Kaloeidis mit wuchtigem Schuß von der Strafraumgrenze gleich nach der Pause (52.) den erneuten Anschluss schaffte. Doch wie schon vor der Pause kassierten die Gastgeber fast postwendend das 2:4. Ruwers Abwehr ließ es jetzt an Konzentration fehlen. Die spielstarken Gäste nutzten dies clever und eiskalt aus und zogen binnen weniger Minuten auf 6:2 davon. Schöndorfs Lucas Jungandreas erzielte dabei einen lupenreinen Hattrick. Ruwer gab nicht auf, erspielte sich seinerseits auch ein paar Torgelegenheiten, doch erneut war es dem FC Schöndorf vorbehalten, mit dem 7:2 (erneut Lucas Jungandreas) den Schlusspunkt zu setzen. Fazit: Gegen Schöndorf kann man verlieren, doch der SV Ruwer sollte es dem Gegner nicht zu einfach machen, zu Toren zu kommen. Dann wäre durchaus mehr drin gewesen! Unsere Fotos vermitteln einen Eindruck von der Partie auf dem Ruwerer Sportplatz. (-jf-)

Geschafft: Eintracht Ruwer aufgestiegen!

Sie machten es wieder ganz schön spannend! Wie schon beim ersten Relegationsheimspiel gegen die SG Beuren mussten die zahlreichen Fans bis zum Schlusspfiff zittern – aber am Ende hatte es der SV Eintracht Ruwer geschafft! Nach einem 3:2-Sieg gegen die SG Obermosel steigen die Schützlinge von Trainer Kevin Dres in die B-Liga auf. Dabei hatten die Gäste den besseren Start, scheiterten gleich zu Beginn nach einem gut heraus gespielten Angriff an Ruwers Torhüter Tommy Zock, der den Ball mit einer Hand aus der Gefahrenzone bugsierte. Die Gastgeber brauchten eine Viertelstunde, um Zugriff auf das Spiel zu bekommen und erarbeiteten sich erste gute Chancen. So war die Führung nach einer feinen Einzelleistung von Matthias Maes, der seine Gegenspieler wie Slalomstangen austanzte und dann von der Strafraumgrenze aus das Leder in die Maschen jagte, auch verdient. Gleich nach dem Seitenwechsel nutzte Christian Adams nach einem Eckball die fehlende Zuordnung in der Nitteler Abwehr aus und köpfte zum 2:0 ein. Doch wer geglaubt hätte, das sei die Vorentscheidung, sah sich getäuscht. Nach 60 Minuten nutzten die nie aufsteckenden Gäste einen Freistoß zum Anschlusstreffer und machten danach richtig Dampf. Ruwers Abwehr bekam alle Hände voll zu tun. Auch nach Giovanni Silvanos Kontertor zum 3:1 nach 84 Minuten gab es keine Zeit zum Durchatmen, denn nur zwei Minuten später nutzte die SG Obermosel einen Foulelfmeter zum erneuten Anschluss. Anschließend war die Anspannung auf dem Feld, aber auch an der Seitenlinie regelrecht greifbar, bis nach langer Nachspielzeit der Schlusspfiff Ruwerer Jubelstürme auslöste: B-Liga, wir kommen!

Ein Sieg des Willens: 2:1 gegen die SG Beuren

Ruwer wieder mitten drin im Aufstiegsrennen!

Am Ende feierten sie, als hätten sie den Aufstieg schon geschafft! Mit einer lautstarken „Humba“ ließen die Spieler des SV Eintracht Ruwer ihrer Freude über den 2:1-Sieg gegen die SG Beuren freien Lauf. Verständlich, sind doch die Schwarz-Weißen nach der unglücklichen 1:2-Auftakt-Niederlage in Freudenburg in der Relegationsrunde um den Aufstieg in die B-Liga jetzt wieder voll im Rennen!
Es war allerdings ein hartes Stück Arbeit, bis der starke Gegner aus dem Hochwald vor großer Kulisse auf dem Ruwerer Hartplatz niedergerungen war. Die Gäste machten zunächst den spielstärkeren Eindruck und tauchten, angetrieben von Wirbelwind Andre Weinberg, immer wieder gefährlich vor dem Ruwerer Tor auf, wo sie aber in Keeper Tommy Zock ihren Meister fanden. Seine großartige Leistung krönte Ruwers Torwart, als er in der ersten Halbzeit einen von ihm selbst verschuldeten Elfmeter aus dem rechten unteren Toreck fischte. Ruwers „Torfabrik“ dagegen, in der Liga noch über 100mal erfolgreich, hatte Ladehemmung und entwickelte zu wenig Torgefahr. Nach 60 Minuten schien die SG Beuren durch das Führungstor nach einer Einzelleistung von Andre Weinberg dann auf die Siegerstraße einzubiegen. Doch unermüdlich angetrieben vom rastlosen Trainer Kevin Dres gaben die Gastgeber die Partie noch nicht verloren, kämpften sich gegen nachlassende Gäste ins Spiel zurück und wurden nach 70 Minuten durch den Ausgleich belohnt: Kapitän Markus Kündgen behielt die Nerven und verwandelte einen Strafstoß in der Wiederholung zum 1:1. Damit nicht genug: Nur wenige Minuten später zirkelte Matthias Maes einen Freistoß von der Strafraumgrenze um die Mauer der Gäste herum ins lange Eck – Ruwer hatte das Spiel gedreht und ließ bis zum Schlusspfiff der hart umkämpften Partie nichts mehr anbrennen. Keine Frage: Unterm Strich ein Sieg der Willenskraft, eine Energieleistung, die für die restlichen beiden Partien hoffen lässt.
Auch das vorsorglich durchgeführte Elfmeterschießen gewann der SV Eintracht Ruwer mit 4:2, hierbei konnte sich erneut Torwart Tommy Zock auszeichnen.
Unsere Fotos vermitteln Eindrücke vom Ruwerer Spiel gegen die SG Beuren.