Das ersehnte Erfolgserlebnis: D-Jugend siegt 8:0 in Kürenz


Ist der Knoten jetzt geplatzt? Mit einem auch in der Höhe verdienten 8:0-Erfolg auf dem Hartplatz unter dem „Turm Luxemburg“ im Gelände der Landesgartenschau feierte die D-Jugend des SV Ruwer das lang ersehnte Erfolgserlebnis. Nach dem Heim-Debakel eine Woche zuvor im Derby gegen Mosella Schweich war der zu keinem Zeitpunkt der Partie gefährdete Sieg Balsam auf die Seelen der Ruwerer Jungen. Die waren – von Aushilfscoach Michael Lambertz, der die verhinderten Matteo Schönberger und Matthias Maes vertrat, optimal eingestellt – von Anfang hellwach und dominierten ab der ersten Minute das Spiel. Dabei machte sich auch eine taktische Umstellung positiv bemerkbar, die dem Ruwerer Spiel viel Sicherheit verlieh: Jan-Philipp Simon war ins Abwehrzentrum gerückt, Kapitän Johannes Leiter kurbelte im Mittelfeld, unterstützt vom lauf- und zweikampfstarken Matthias Kugel, das Spiel an. Da zudem die ganze Mannschaft um jeden Ball fightete und durch bissiges Pressing das Aufbauspiel der Gastgeber frühzeitig störten, konnten die Kürenzer kaum Torgefahr entwickeln, was Torhüter Tim Staudt zu einem geruhsamen Nachmittag verhalf. Schon zur Pause war die Partie mit 4:0 nach Toren von Matthias Kugel, Paul Mergens (2) und Johannes Leiter entschieden. Jan-Philipp Simon, der Ruwers Abwehr mit gutem Stellungsspiel und hochkonzentriertem Einsatz die erhoffte Stabilität verlieh, krönte nach dem Wechsel mit zwei Treffern (zum 5:0 und 7:0) seine herausragende Leistung. Nico Helbig hatte zwischendurch das halbe Dutzend voll gemacht. Den Schlusspunkt setzte wieder der quirlige Matthias Kugel, von dessen Bein das Leder nach einem Befreiungsschlag des Kürenzer Torwarts ins Netz prallte: „Eine symptomatische Szene für die kämpferisch überzeugende Einstellung des ganzen Teams – der Ball war eigentlich schon verloren, doch das konsequente Nachsetzen hat den Torwart unter Druck gesetzt“, kommentierte ein sichtlich zufriedener Interimscoach Michael Lambertz. Eine ganz wichtige Erfahrung kann Ruwers D-Jugend aus diesem Sieg mit in die nächsten Spiele nehmen: Wenn einer für den anderen rennt und kämpft, bleibt die Belohnung nicht aus! Unsere Fotos vermitteln Eindrücke vom Spiel. (-jf-)

Deutscher Meister und WM-Teilnehmer zu Gast beim SV Ruwer

Martin Wagner leitet Jugendtraining

„Der Nächste!“ – „Auf, los geht´s!“ – „Eine Runde um den Platz, aber schnell!“ Die Kommandos hallen laut über den Ruwerer Sportplatz, um den sich an diesem freundlichen Donnerstagabend fast mehr Zuschauer versammelt haben als bei Spielen der ersten Mannschaft. Der Grund: Training mit einem Deutschen Fußballmeister und WM-Teilnehmer – ein nicht alltägliches Highlight für die E- und D-Jugendlichen des SV Eintracht Ruwer und der JSG Kenn beim Besuch des ehemaligen Bundesligaprofis Martin Wagner. Der sechsfache A-Nationalspieler, mit dem 1.FC Kaiserslautern 1996 DFB-Pokalsieger, 1998 Deutscher Meister, dazu Champions-League-Viertelfinalist und WM-Teilnehmer 1994, zeigte den Jugendlichen Trainingsformen, wie sie auch bei den Profis üblich sind. Der Ex-Profi erwies sich dabei als fachkompetenter, aber auch strenger Lehrmeister, der mit einer Mischung aus Lockerheit, Authentizität und Autorität ganz wie sein früherer Trainer Otto Rehhagel als “demokratischer Diktator“ agierte: Manch einer musste nach Fehlschüsse zusätzliche Liegestützen und Kniebeugen absolvieren oder eine „Ehrenrunde“ um den Ruwerer Hartplatz drehen! Dennoch gelang es Wagner, der selbst mit Leidenschaft bei der Sache war, immer wieder, seine Schützlinge zu motivieren und die eigene Begeisterung für das Spiel auf sie zu übertragen. Und weil er selbst Teil des Ganzen ist, macht auch er nach einem Fehlschuss brav seine zehn Liegestützen! „Das hat heute besonders viel Spaß gemacht“, lautete der allgemeine Tenor nach der anstrengenden Trainingseinheit, die auch nach den Übungen noch nicht zu Ende ist. Denn Martin Wagner hatte ein Replikat der Meisterschale mitgebracht, die ihm beim Abschied vom 1.FC Kaiserslautern geschenkt worden war. Mit diesem viel bestaunten Objekt in der Hand erzählte der frühere Bundesligaspieler von den Höhepunkten seiner Karriere: Vom Pokalsieg mit dem FCK in Berlin, als er mit einem Freistoß das 1:0-Siegtor gegen den Karlsruher SC erzielte, vom sensationellen Gewinn der Deutschen Meisterschaft als Aufsteiger („Das wird es in der Bundesliga-Geschichte nie mehr geben!“), von den Spielen gegen Belgien und Bulgarien bei der WM in den USA und den Begegnungen in der Champions-League mit dem PSV Eindhoven oder Benfica Lissabon. Und zaubert damit ein Staunen in die Gesichter der Jugendlichen, die an seinen Lippen regelrecht hängen. „Es ist ein unbeschreibliches Gefühl, wenn du vor 40.000 oder 50.000 Zuschauern auf den Platz läufst. Daraufhin habe ich von Jugend auf hingearbeitet, das war mein Ziel. Dann spürst du, dass du für alle harte Arbeit belohnt wirst. Also arbeitet weiter an euch und trainiert fleißig“, schrieb er Ruwers Fußballjugend beim Abschied ins Stammbuch. Unsere Fotos vermitteln einen Eindruck von den Trainingseinheiten mit Martin Wagner. (-jf-)

Rasantes Spiel und ein „Tor des Monats“: Ruwers E-Jugend gewinnt zweistellig

So erfolgreich weiter gemacht wie vor der Winterpause hat die E-Jugend des SV Ruwer in ihrem Heimspiel gegen den SV Olewig. Mit 10:3 wurde die über das ganze Spiel währende Dominanz der Schützlinge von Trainer Michael Lambertz auch im Endergebnis dokumentiert. Dabei vergaben die Ruwerer Jungen noch einige glasklare Torchancen. Dass zudem Rhythmus und Spielfluss durch zahlreiche Auswechslungen teilweise etwas durcheinander gebracht wurden, spielte keine Rolle: „Bei einem so deutlichen Spielverlauf sollen alle Jungen Spielpraxis bekommen“, erklärte Michael Lambertz, der sowohl mit der spielerischen Leistung als auch mit der kämpferischen Einstellung seiner Mannschaft sehr zufrieden war. Für die zehn Tore zeichneten Jason Volgger, Julian Heinzen, Florian Dücker (jeweils 1), Eric Tegeder, Joel Klein (jeweils 2) und der sehr agile Kapitän Luca Neumann (3) verantwortlich. Luca Neumann erzielte auch das „Tor des Tages“, als er einen Freistoß aus der eigenen Hälfte heraus genau in den Winkel des Olewiger Tores zimmerte – wären die Kameras der ARD-Sportschau vor Ort gewesen, wäre dieser Treffer mit Sicherheit ein ganz heißer Kandidat für die Auswahl zum „Tor des Monats April“ geworden! Unsere Bilder zeigen unsere erfolgreiche E-Jugend und vermitteln Eindrücke vom Spiel. (-jf-)

Jahreshauptversamlung

Liebe Vereinsmitglieder des SV Ruwer, mit diesem Schreiben möchten wir Sie ganz herzlich zur Jahreshauptversammlung am 22. April 2016 um 19:30 Uhr im Vereinsheim des SV Ruwer einladen.

Das abgelaufene Jahr war wieder sehr ereignisreich. In einer dramatischen Relegation konnte unserer erste Herrenmannschaft nach Ende der vergangenen Saison den langersehnten Aufstieg in die Kreisliga B realisieren. Dort droht nun allerdings nach nur einem Jahr wieder der Abstieg in die Kreisliga C. Wir sind dennoch zuversichtlich, dass wir unabhängig von der Ligazugehörigkeit auch im vierten Jahr in Folge einen eigenständigen Spielbetrieb beim SV Ruwer sicherstellen können. Natürlich freuen wir uns auch über zahlreiche Unterstützung im Saisonendspurt – die Rückrunde hat Anfang März begonnen, noch stehen einige Heimspiele an.

Auch in unserer Jugendabteilung freuen wir uns über einen großen Zuspruch mit derzeit vier Mannschaften. Allerdings ist dies alles kein Selbstläufer und wir sind für die Organisation und Betreuung auf tatkräftige Unterstützung angewiesen. Jeder Verein lebt vom ehrenamtlichen Engagement seiner Mitglieder. Mitstreiter – ob im Vorstand oder ohne Übernahme eines festen Amtes – sind immer willkommen und werden dringender denn je benötigt, um den Spielbetrieb der Jugend- und der Aktivenmannschaften aufrecht zu erhalten. Wenn Sie Interesse an einer Mitarbeit haben, kontaktieren Sie gerne eines unserer Vorstandsmitglieder oder melden Sie sich persönlich bei unserer Jahreshauptversammlung. Nur so können wir auch langfristig den Spielbetrieb sicherstellen.

Wie immer an dieser Stelle noch eine Bitte: Sollten sich Ihre Anschrift oder Bankverbindung geändert haben, teilen Sie uns dies bitte über unser Kontaktformular auf der Internetseite oder einem Vorstandsmitglied mit.

Turnusmäßig stehen 2016 die Neuwahlen des Vorstandes an. Wir freuen uns daher auf Ihr zahlreiches Erscheinen bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung!

Mit sportlichen Grüßen

Der Vorstand des SV Ruwer

Ruwers D-Jugend mit hochverdientem Punktgewinn an der Saar


Es war zwar noch lausig kalt, doch die Strahlen, die die Frühlingssonne auf den Hartplatz in Taben-Rodt oberhalb des Saartals hinunter schickte, konnten schon ein bisschen Wärme spenden. Eine Szene mit Symbolcharakter? Einen hochverdienten Punkt geholt und tolle Moral gezeigt – so lautet jedenfalls die Bilanz der Ruwerer D-Jugend beim 2:2 gegen die JSG Freudenburg. Den Auftakt zur Frühjahrsserie kann man als gelungen bezeichnen. Trainer Matteo Schönberger war zufrieden mit seinen Jungs, die schon recht früh in Rückstand gerieten, dann aber die Partie mehr und mehr an sich rissen. Als nach einem Strafraumgewühl Estevan Diaz das Leder zum 1:1-Ausgleich ins gegnerische Netz bugsierte, schien Ruwer auf die Siegesstraße einzubiegen. Doch die Gastgeber gingen noch vor der Pause nach einer schönen Ballstaffette auf der linken Seite erneut in Führung. Nach dem Seitenwechsel waren die Ruwerer Jungen, angeführt von dem quirligen Matthias Kugel, total dominant. Angriff auf Angriff rollte auf das Tor der Freudenburger, die mit Mann und Maus verteidigten und offensiv kaum noch in Erscheinung traten. Ruwers sicherer Torhüter Tim Staudt verbrachte eine ruhige zweite Halbzeit, zumal Johannes Leiter das Zentrum und Laurenz Kraft und Max Lambertz die Außenbahnen „dicht“ machten. Schließlich fasste sich Estevan Diaz auf halbrechter Position ein Herz und zog von der Strafraumgrenze ab, sein wuchtiger Schuß landete unhaltbar für Freudenburgs Torwart im Torwinkel – 2:2! Ruwer wollte nun den Sieg, die Jungs versuchten alles, nagelten den Gegner im eigenen Strafraum fest – doch das Leder wollte einfach nicht über die gegnerische Torlinie. So blieb es – trotz hohen Ballbesitzes und zahlreichen Chancen auf Ruwerer Seite – am Ende beim für Freudenburg eher schmeichelhaften 2:2. „Wir hätten heute den Sieg verdient gehabt. Auf dieser Leistung können wir aufbauen“, konnte sich Coach Matteo Schönberger für das Spiel seines Teams erwärmen. Nicht nur die ersten Strahlen der Märzsonne über dem Tabener Hartplatz lassen also zarte Hoffnungen auf einen erfolgreichen Fußballfrühling der Ruwerer D-Jugend sprießen. Unsere Fotos vermitteln einen Eindruck vom Spiel. (-jf-)

Licht am Ende des Tunnels?


SV Ruwer erkämpfte sich verdientes 0:0 gegen Pölich

Die Szene hatte irgendwie symbolische Bedeutung: Als Platzwart Helmut Zock Mitte der zweiten Halbzeit des Heimspiels gegen die SG Pölich-Schleich das Flutlicht einschaltete, wurde es auf einmal hell über dem Ruwerer Hartplatz. Ein Licht am Ende des Tunnels? Fast scheint es so. Denn nach Wochen der Erfolglosigkeit, nach der unglücklichen 1:2-Niederlage beim SV Kell in der Vorwoche erkämpfte sich der SV Eintracht Ruwer gegen den favorisierten Gast von der Mosel eine hochverdiente 0:0-Punkteteilung.

Ruwers Coach Matteo Schönberger hatte bei seiner Heimpremiere seiner Mannschaft eine konsequent defensive Grundeinstellung verorndnet: „Nach den vielen Gegentoren muss zuerst mal hinten wieder die Null stehen“, lautete die Vorgabe des Trainers. Und die setzten seine Jungs vorbildlich um. Mit frühem Pressing schon am gegnerischen Strafraum und viel Laufarbeit ließ Ruwer den spielerisch stärkeren Gegner kaum zur Entfaltung kommen. Torchancen konnte sich der Tabellendritte jedenfalls in der ersten Halbzeit kaum erarbeiten, lediglich einmal musste der sicher wirkende Ruwerer Keeper Christopher Thömmes Kopf und Kragen riskieren, um einen Rückstand zu verhindern. Ruwer seinerseits setzte aus kompakter Defensive heraus immer wieder nadelstichartige Konter. Bei einem dieser Vorstöße wäre dem agilen Jerome Herrmann kurz vor der Pause fast die Führung geglückt, doch Ruwers Stürmer setzte die Lederkugel aus spitzem Winkel über das Tor.
Auch die ersten Chancen nach der Pause gehörten den Gastgebern: Pölich hatte Glück, dass zwei Scharfschüsse von Ioannis Kaloeidis nur haarscharf am Tor vorbeisausten. Nach gut einer Stunde übernahmen die Gäste dann wieder das Kommando ohne sich jedoch ernsthafte Torgelegenheiten erarbeiten zu können. Ruwer kämpfte bis zur letzten Minute aufopferungsvoll um den einen Punkt, den man am Ende wie einen Sieg feierte.
„Ich bin stolz auf die Jungs. Sie haben das, was wir im Training besprochen haben, exakt umgesetzt. Darauf können wir aufbauen“, bilanzierte ein zufriedener Matteo Schönberger, der mit seinem aktiven Coaching am Spielfeldrand den Kampfgeist seiner Truppe nachhaltig befeuerte. Am kommenden Woche steht jetzt für die Schwarz-Weißen ein Sechs-Punkte-Spiel an: Gegen die SG Beuren, einen direkten Konkurrenten im Abstiegskampf, konnte Ruwer zuletzt (in der Aufstiegsrelegation und im Hinspiel) zwei Siege verbuchen. Ein gutes Omen? Aller guten Dinge sind drei – ein weiterer Sieg könnte das Licht über dem Ruwerer Hartplatz noch ein bisschen heller erstrahlen lassen! (-jf-)

Erst nach der Pause richtig wach

Ruwers D-Jugend verschlief beim 2:2 gegen Kürenz die erste Halbzeit

„Wenn wir in der ersten Halbzeit so gespielt hätten wie in der zweiten, wären wir als Sieger vom Platz gegangen!“ Matteo Schönberger traf mit dieser Kurzanalyse den Nagel auf den Kopf, musste er doch seine Mannschaft in der Halbzeit in der Kabine ordentlich aufrütteln. Denn vor der Pause hatten die D-Jugendlichen des SV Ruwer, die gegen den bislang noch punktlosen FSV Kürenz zum ersten Mal in dieser Saison als leichter Favorit ins Spiel gegangen waren, keinen Zugriff aufs Spiel. Die Gäste spielten frech und unbekümmert auf und wurden nach dem frühen Führungstreffer immer selbstsicherer. Zwar konnte Gino Volger mit einem Distanzschuss unter die Latte für Ruwer ausgleichen, aber wenig später lag Kürenz nach einem verwandelten Foulelfmeter erneut in Front. Nach dem Seitenwechsel sahen die Zuschauer dann ein ganz anderes Spiel: Ruwers Jungen kamen wie verwandelt aus der Kabine, aggressives Pressing führte sofort zur Dominanz, auch spielerisch lief es wesentlich besser. Die Kürenzer Gäste kamen kaum noch über die Mittellinie. Großes Manko: Aus den zahlreich herausgespielten Chancen machte das Team zu wenig. Lediglich Matthias Kugel traf zum hochverdienten. 2:2-Ausgleich ins Netz. Hinzu kam Pech: Ein gewaltiger Distanzschuss von Johannes Leiter verfehlte nur um Zentimeter das Tor, zweimal half der Torpfosten den mit großem Kampfgeist verteidigenden Gästen. So blieb es am Ende bei einer Punkteteilung, mit der Ruwers D-Jugend nicht so richtig glücklich war. Unsere Fotos vermitteln Eindrücke vom Spiel. (-jf-)

Matteo Schönberger übernimmt bis zur Winterpause


Der Interimscoach gibt sich kämpferisch

Bei der Suche nach einem Nachfolger wollen sich die Verantwortlichen des SV Ruwer Zeit lassen. Einen Schnellschuß wird es nicht geben. Bis zur Winterpause wird Matteo Schönberger (24) das Traineramt übernehmen: „Die Mannschaft hat mich darum gebeten. Diesem Wunsch komme ich gerne nach, auch wenn ich dadurch meine Spielertätigkeit erst mal ruhen lasse.“ Daneben wird Schönberger, der gleichzeitig auch Vorstandsmitglied ist, aber auch der der D-Jugend als Coach erhalten bleiben: „Dafür macht mir die Arbeit mit den Jugendlichen einfach zu viel Freude!“ Gleich bei seiner ersten Übungseinheit gab der neue Trainer die Marschroute vor: „Aufgeben gilt nicht! Wir werden den Kampf neu aufnehmen. Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren. Die Situation ist zwar schwierig, aber die Saison noch lang, es sind noch genügend Punkte für den Klassenerhalt zu vergeben.“
Unsere Fotos zeigen Matteo Schönberger als Spieler und Kapitän der ersten Mannschaft und Trainer unserer D-Jugend. (-jf-)

Kevin Dres nicht mehr Trainer des SV Ruwer


Rücktritt nach dem Debakel gegen den Hermeskeiler SV

Aufstiegstrainer Kevin Dres verlässt den SV Eintracht Ruwer! Unmittelbar nach der 2:9-Niederlage des Aufsteigers am vergangenen Sonntag auf heimischer Anlage gab der 24jährige seinen Rücktritt bekannt und verabschiedete sich auch gleich von seiner Mannschaft. „Interne Gründe, die sich unter der Woche vor dem Spiel gegen Hermeskeil bereits andeuteten“, mehr ließ sich Dres nicht entlocken, der dem SV Ruwer ausdrücklich dankte, „dass man mir als jungem Trainer das Vertrauen geschenkt hat und ich hier meinen ersten Trainerjob ausüben durfte.“
Kevin Dres, der aus einer ausgesprochen fußballbegeisterten Familie stammt (Vater Rudi Dres war als Spieler und Trainer aktiv, der ältere Bruder Patrick geht in der DJK St. Matthias auf Torejagd), musste aufgrund einer schweren Verletzung seine Spielerkarriere früh beenden. Nach einer Trainertätigkeit bei der A-Jugend der SG Osburg übernahm er im Herbst 2014 übernahm er die erste Mannschaft des SV Ruwer in der C-Liga und führte seine Jungs über die Relegation vergangenen Sommer in die B-Liga. In der neuen Klasse tut sich das Team bisher schwer, Verletzungspech und individuelle Fehler (Dres: „Sie werden in der B-Klasse gnadenlos bestraft!“) sorgten bislang dafür, dass Ruwer am Tabellenende hängen blieb. Ein großes Manko war für Kevin Dres auch der Hartplatz, „der es schwer macht, neue Spieler zu gewinnen und die derzeit im Aufbau befindliche Jugend, zu begeistern.“ Aber noch ist nicht aller Tage Abend, und so wünscht der scheidende Trainer seiner Mannschaft „alles Gute, dass sie die Kurve kriegen und das Saisonziel Klassenerhalt am Ende realisieren können.“ Auch der SV Ruwer wünscht Kevin Dres für die sportliche und private Zukunft alles Gute und bedankt sich für seine engagierte Arbeit!
Unsere Fotos zeigen Kevin Dres bei seinen Einsätzen am Spielfeldrand. (-jf-)

Statt Befreiungsschlag bitteres Debakel

SV Ruwer verliert 2:9 gegen gnadenlos effiziente Hermeskeiler

Auf einen Befreiungsschlag hatten sie gehofft, ganz viel hatten sie sich deshalb vorgenommen für das Spiel gegen den Hermeskeiler SV. Doch nach der bitteren 2:9-Heimschlappe stecken die Jungs vom SV Eintracht Ruwer weiter tief im Abstiegsschlammassel drin. Die Gäste aus dem Hochwald präsentierten sich vom Anpfiff an hellwach und vor allem eiskalt, führten nach 15 Minuten bereits 2:0. Doch Ruwers Matthias Maes gab mit einem strammen Schuß von der Strafraumgrenze unter die Latte die richtige Antwort – nur noch 1:2. Auch der erneute Hermeskeiler Zwei-Tore-Vorsprung konnte Ruwer nicht entmutigen: Christian Adams verkürzte auf 2:3, wieder keimte Hoffnung auf – ein Torfestival auf dem Ruwerer Hartplatz bahnte sich an. Dass nach dem Wechsel nur noch die Gäste ins Netz trafen, konnte zunächst keiner ahnen, denn die Gastgeber drückten auf den Ausgleich. Doch nach zwei weiteren Toren zum 2:5 war der Widerstand gebrochen, Ruwers Moral am Boden. So kam der HSV, den eine gnadenlos effiziente Chancenverwertung auszeichnete, in der Schlussphase noch zu weiteren Treffern und schraubte das Ergebnis in eine Höhe, die dem Spielverlauf allerdings nicht entsprach. Unterm Strich bleibt die Erkenntnis, dass es für den Liga-Neuling aus Ruwer letztlich nur um den Klassenerhalt gehen kann – und das dürfte nach jetzigem Stand der Dinge – schon schwer genug sein! Unsere Fotos vermitteln Eindrücke vom Spiel des SV Ruwer gegen den Hermeskeiler SV. (-jf-)