D-Jugend verliert knapp 1:2 in Wasserliesch

Für gutes Spiel nicht belohnt

Mit einer unglücklichen 1:2-Niederlage im Gepäck musste unsere D-Jugend die Heimreise aus Wasserliesch antreten. Auf dem stumpfen und gewöhnungsbedürftigen Rasenplatz fanden die Ruwerer Jungen zunächst nicht so richtig ins Spiel. Einen zu kurzen Abschlag von Torwart Tim Staudt nutze die SG Wasserliesch-Oberbillig zum frühen Führungstor. Ruwer kam in der Folge immer besser ins Spiel und erspielte sich einige Torchancen. Eine davon verwertete Paul Mergens zum Ausgleich, nachdem sich Matthias Kugel zuvor auf der rechten Außenbahn gegen mehrere Gegenspieler durchgesetzt und dem Torschützen das Leder maßgerecht serviert hatte. Das 1:1 zur Pause entsprach den gezeigten Leistungen. Nach dem Wechsel nahmen Ruwers Jungs, von Michael Lambertz mit viel Herzblut gecoacht, das Heft in die Hand, gerieten aber nach einem Konter erneut in Rückstand. Nach einem langen Schlag aus Wasserlieschs Abwehr heraus zögerte Keeper Tim Staudt einen entscheidenden Moment mit dem Herauslaufen, zu allem Unglück wurde der Schuß eines Angreifers aus Wasserliesch noch abgefälscht, so dass er sich über Freund und Feind hinüber ins Tor senkte. Unsere D-Jugend antwortete nun mit wütenden Angriffen, rannte sich aber immer wieder an dem massiven Abwehrbollwerk der Gastgeber fest, die minutenlang nicht mehr aus ihrer Hälfte herauskamen. Ruwers Jungen machten dabei den Fehler, das Flügelspiel zu vernachlässigen und suchten stattdessen immer wieder den Weg durch die Mitte, was den Abwehrbemühungen des Gegners zugute kam. Als Jan-Philipp Simon kurz vor Schluss nach gutem Kombinationsspiel frei vor dem gegnerischen Tor zum Schuss kam, das Leder aber nicht richtig traf und das Tor knapp verfehlte, war eine Niederlage besiegelt, die als unglücklich bezeichnet werden muss. So sah es auch Trainer Michael Lambertz, der mit der Leistung seiner Jungs insgesamt dennoch zufrieden war. Wasserlieschs Trainer erkannte an, dass Ruwer läuferisch und spielerisch die stärkere Mannschaft war: „Wir haben heute das Glück auf unserer Seite gehabt.“ Unter´m Strich bleibt die alte Binsenweisheit, dass im Fußball nicht immer die bessere Mannschaft gewinnt, aber das macht die Sache ja auch so interessant. Diesmal war Ruwers D-Jugend der Leidtragende, beim nächsten Mal ist es vielleicht umgekehrt! Unsere Fotos vermitteln Eindrücke vom Spiel. (-jf-)

Ruwer lässt aufhorchen: Unerwartet deutliches 4:1 gegen Riol


Die wenigsten Fußballfreunde hatten dem SV Eintracht Ruwer gegen die SG Riol-Longuich-Fell überhaupt einen Sieg zugetraut. Nur 5 Prozent der User des Internetportal fupa.net hatten auf der Schwarz-Weißen getippt, satte 95 Prozent waren von einem Dreier der Gäste aus Riol überzeugt. Doch Ruwers Team strafte alle Skeptiker Lügen. Mit einer überzeugenden spielerischen Leistung, unbändigem Kampfgeist und taktischer Disziplin schickten die Eintrachtler die mit den Ex-Ruwerer Spielern Markus Kündgen und Christian Adams angetretene Spielgemeinschaft gleich mit einem 1:4-Päckchen geschlagen nach Hause.
Die Gastgeber hatten in der ersten Halbzeit mehr Spielanteile und Ballkontakte, dennoch ging Riol nach 38 Minuten in Führung, als Louis Welter nach einem Eckball höher stieg als die gesamte Ruwerer Abwehr und das Leder zum 0:1 ins Netz köpfte. Die Partie schien ihren erwarteten Lauf zu nehmen. Doch Ruwer ließ sich nicht entmutigen, kam entschlossen aus der Kabine und nahm das Heft in die Hand. Es dauerte allerdings bis zur 62. Minute, bis Giovanni Silano zum Ausgleich traf. Dieses Tor wirkte wie eine Befreiung. Ruwer war jetzt am Drücker, vor allem der quirlige und kaum zu bremsende Matthias Maes sorgte für helle Aufregung in Riols Strafraum. Und so wunderte es niemandem, dass der Mann mit der Nummer 7 im weißen Trikot seine Mannschaft binnen sechs Minuten (70. und 76.) mit 3:1 auf die Siegerstraße schoß. Ruwer überließ danach den Gästen die Initiative, zog Dennis Hontheim zur Stabilisierung der Defensive weiter nach hinten und lauerte auf Konter – eine Taktik, die voll aufging. Schon ehe Jerome Herrmann nach 88 Minuten den Deckel endgültig draufmachte, hätten die Gastgeber bei glasklaren Torchancen den Sack zumachen müssen. So war eine insgesamt enttäuschende Rioler Mannschaft am Ende mit dem 1:4 noch ganz gut bedient.
„Dieser Sieg tut richtig gut, gerade nach der 2:10-Schlappe am letzten Wochenende in Schöndorf“, strahlte Spielertrainer Matteo Schönberger übers ganze Gesicht. Gibt es doch noch Hoffnung im Kampf um den Klassenerhalt, nachdem Ruwer die Punkte aus dem abgebrochenen Heimspiel gegen Bekond am grünen Tisch zugesprochen bekam? „Wenn überhaupt, dann müssen wir die nächsten beiden Spiele gewinnen“, lautet Matteo Schönbergers Prognose, „vorher brauchen wir über den Klassenerhalt nicht reden.“
Unsere Fotos vermitteln Eindrücke vom 4:1-Sieg des SV Ruwer gegen die SG Riol. (-jf-)

Deutscher Meister und WM-Teilnehmer zu Gast beim SV Ruwer

Martin Wagner leitet Jugendtraining

„Der Nächste!“ – „Auf, los geht´s!“ – „Eine Runde um den Platz, aber schnell!“ Die Kommandos hallen laut über den Ruwerer Sportplatz, um den sich an diesem freundlichen Donnerstagabend fast mehr Zuschauer versammelt haben als bei Spielen der ersten Mannschaft. Der Grund: Training mit einem Deutschen Fußballmeister und WM-Teilnehmer – ein nicht alltägliches Highlight für die E- und D-Jugendlichen des SV Eintracht Ruwer und der JSG Kenn beim Besuch des ehemaligen Bundesligaprofis Martin Wagner. Der sechsfache A-Nationalspieler, mit dem 1.FC Kaiserslautern 1996 DFB-Pokalsieger, 1998 Deutscher Meister, dazu Champions-League-Viertelfinalist und WM-Teilnehmer 1994, zeigte den Jugendlichen Trainingsformen, wie sie auch bei den Profis üblich sind. Der Ex-Profi erwies sich dabei als fachkompetenter, aber auch strenger Lehrmeister, der mit einer Mischung aus Lockerheit, Authentizität und Autorität ganz wie sein früherer Trainer Otto Rehhagel als “demokratischer Diktator“ agierte: Manch einer musste nach Fehlschüsse zusätzliche Liegestützen und Kniebeugen absolvieren oder eine „Ehrenrunde“ um den Ruwerer Hartplatz drehen! Dennoch gelang es Wagner, der selbst mit Leidenschaft bei der Sache war, immer wieder, seine Schützlinge zu motivieren und die eigene Begeisterung für das Spiel auf sie zu übertragen. Und weil er selbst Teil des Ganzen ist, macht auch er nach einem Fehlschuss brav seine zehn Liegestützen! „Das hat heute besonders viel Spaß gemacht“, lautete der allgemeine Tenor nach der anstrengenden Trainingseinheit, die auch nach den Übungen noch nicht zu Ende ist. Denn Martin Wagner hatte ein Replikat der Meisterschale mitgebracht, die ihm beim Abschied vom 1.FC Kaiserslautern geschenkt worden war. Mit diesem viel bestaunten Objekt in der Hand erzählte der frühere Bundesligaspieler von den Höhepunkten seiner Karriere: Vom Pokalsieg mit dem FCK in Berlin, als er mit einem Freistoß das 1:0-Siegtor gegen den Karlsruher SC erzielte, vom sensationellen Gewinn der Deutschen Meisterschaft als Aufsteiger („Das wird es in der Bundesliga-Geschichte nie mehr geben!“), von den Spielen gegen Belgien und Bulgarien bei der WM in den USA und den Begegnungen in der Champions-League mit dem PSV Eindhoven oder Benfica Lissabon. Und zaubert damit ein Staunen in die Gesichter der Jugendlichen, die an seinen Lippen regelrecht hängen. „Es ist ein unbeschreibliches Gefühl, wenn du vor 40.000 oder 50.000 Zuschauern auf den Platz läufst. Daraufhin habe ich von Jugend auf hingearbeitet, das war mein Ziel. Dann spürst du, dass du für alle harte Arbeit belohnt wirst. Also arbeitet weiter an euch und trainiert fleißig“, schrieb er Ruwers Fußballjugend beim Abschied ins Stammbuch. Unsere Fotos vermitteln einen Eindruck von den Trainingseinheiten mit Martin Wagner. (-jf-)

Jahreshauptversamlung

Liebe Vereinsmitglieder des SV Ruwer, mit diesem Schreiben möchten wir Sie ganz herzlich zur Jahreshauptversammlung am 22. April 2016 um 19:30 Uhr im Vereinsheim des SV Ruwer einladen.

Das abgelaufene Jahr war wieder sehr ereignisreich. In einer dramatischen Relegation konnte unserer erste Herrenmannschaft nach Ende der vergangenen Saison den langersehnten Aufstieg in die Kreisliga B realisieren. Dort droht nun allerdings nach nur einem Jahr wieder der Abstieg in die Kreisliga C. Wir sind dennoch zuversichtlich, dass wir unabhängig von der Ligazugehörigkeit auch im vierten Jahr in Folge einen eigenständigen Spielbetrieb beim SV Ruwer sicherstellen können. Natürlich freuen wir uns auch über zahlreiche Unterstützung im Saisonendspurt – die Rückrunde hat Anfang März begonnen, noch stehen einige Heimspiele an.

Auch in unserer Jugendabteilung freuen wir uns über einen großen Zuspruch mit derzeit vier Mannschaften. Allerdings ist dies alles kein Selbstläufer und wir sind für die Organisation und Betreuung auf tatkräftige Unterstützung angewiesen. Jeder Verein lebt vom ehrenamtlichen Engagement seiner Mitglieder. Mitstreiter – ob im Vorstand oder ohne Übernahme eines festen Amtes – sind immer willkommen und werden dringender denn je benötigt, um den Spielbetrieb der Jugend- und der Aktivenmannschaften aufrecht zu erhalten. Wenn Sie Interesse an einer Mitarbeit haben, kontaktieren Sie gerne eines unserer Vorstandsmitglieder oder melden Sie sich persönlich bei unserer Jahreshauptversammlung. Nur so können wir auch langfristig den Spielbetrieb sicherstellen.

Wie immer an dieser Stelle noch eine Bitte: Sollten sich Ihre Anschrift oder Bankverbindung geändert haben, teilen Sie uns dies bitte über unser Kontaktformular auf der Internetseite oder einem Vorstandsmitglied mit.

Turnusmäßig stehen 2016 die Neuwahlen des Vorstandes an. Wir freuen uns daher auf Ihr zahlreiches Erscheinen bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung!

Mit sportlichen Grüßen

Der Vorstand des SV Ruwer

Licht am Ende des Tunnels?


SV Ruwer erkämpfte sich verdientes 0:0 gegen Pölich

Die Szene hatte irgendwie symbolische Bedeutung: Als Platzwart Helmut Zock Mitte der zweiten Halbzeit des Heimspiels gegen die SG Pölich-Schleich das Flutlicht einschaltete, wurde es auf einmal hell über dem Ruwerer Hartplatz. Ein Licht am Ende des Tunnels? Fast scheint es so. Denn nach Wochen der Erfolglosigkeit, nach der unglücklichen 1:2-Niederlage beim SV Kell in der Vorwoche erkämpfte sich der SV Eintracht Ruwer gegen den favorisierten Gast von der Mosel eine hochverdiente 0:0-Punkteteilung.

Ruwers Coach Matteo Schönberger hatte bei seiner Heimpremiere seiner Mannschaft eine konsequent defensive Grundeinstellung verorndnet: „Nach den vielen Gegentoren muss zuerst mal hinten wieder die Null stehen“, lautete die Vorgabe des Trainers. Und die setzten seine Jungs vorbildlich um. Mit frühem Pressing schon am gegnerischen Strafraum und viel Laufarbeit ließ Ruwer den spielerisch stärkeren Gegner kaum zur Entfaltung kommen. Torchancen konnte sich der Tabellendritte jedenfalls in der ersten Halbzeit kaum erarbeiten, lediglich einmal musste der sicher wirkende Ruwerer Keeper Christopher Thömmes Kopf und Kragen riskieren, um einen Rückstand zu verhindern. Ruwer seinerseits setzte aus kompakter Defensive heraus immer wieder nadelstichartige Konter. Bei einem dieser Vorstöße wäre dem agilen Jerome Herrmann kurz vor der Pause fast die Führung geglückt, doch Ruwers Stürmer setzte die Lederkugel aus spitzem Winkel über das Tor.
Auch die ersten Chancen nach der Pause gehörten den Gastgebern: Pölich hatte Glück, dass zwei Scharfschüsse von Ioannis Kaloeidis nur haarscharf am Tor vorbeisausten. Nach gut einer Stunde übernahmen die Gäste dann wieder das Kommando ohne sich jedoch ernsthafte Torgelegenheiten erarbeiten zu können. Ruwer kämpfte bis zur letzten Minute aufopferungsvoll um den einen Punkt, den man am Ende wie einen Sieg feierte.
„Ich bin stolz auf die Jungs. Sie haben das, was wir im Training besprochen haben, exakt umgesetzt. Darauf können wir aufbauen“, bilanzierte ein zufriedener Matteo Schönberger, der mit seinem aktiven Coaching am Spielfeldrand den Kampfgeist seiner Truppe nachhaltig befeuerte. Am kommenden Woche steht jetzt für die Schwarz-Weißen ein Sechs-Punkte-Spiel an: Gegen die SG Beuren, einen direkten Konkurrenten im Abstiegskampf, konnte Ruwer zuletzt (in der Aufstiegsrelegation und im Hinspiel) zwei Siege verbuchen. Ein gutes Omen? Aller guten Dinge sind drei – ein weiterer Sieg könnte das Licht über dem Ruwerer Hartplatz noch ein bisschen heller erstrahlen lassen! (-jf-)

Matteo Schönberger übernimmt bis zur Winterpause


Der Interimscoach gibt sich kämpferisch

Bei der Suche nach einem Nachfolger wollen sich die Verantwortlichen des SV Ruwer Zeit lassen. Einen Schnellschuß wird es nicht geben. Bis zur Winterpause wird Matteo Schönberger (24) das Traineramt übernehmen: „Die Mannschaft hat mich darum gebeten. Diesem Wunsch komme ich gerne nach, auch wenn ich dadurch meine Spielertätigkeit erst mal ruhen lasse.“ Daneben wird Schönberger, der gleichzeitig auch Vorstandsmitglied ist, aber auch der der D-Jugend als Coach erhalten bleiben: „Dafür macht mir die Arbeit mit den Jugendlichen einfach zu viel Freude!“ Gleich bei seiner ersten Übungseinheit gab der neue Trainer die Marschroute vor: „Aufgeben gilt nicht! Wir werden den Kampf neu aufnehmen. Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren. Die Situation ist zwar schwierig, aber die Saison noch lang, es sind noch genügend Punkte für den Klassenerhalt zu vergeben.“
Unsere Fotos zeigen Matteo Schönberger als Spieler und Kapitän der ersten Mannschaft und Trainer unserer D-Jugend. (-jf-)

Kevin Dres nicht mehr Trainer des SV Ruwer


Rücktritt nach dem Debakel gegen den Hermeskeiler SV

Aufstiegstrainer Kevin Dres verlässt den SV Eintracht Ruwer! Unmittelbar nach der 2:9-Niederlage des Aufsteigers am vergangenen Sonntag auf heimischer Anlage gab der 24jährige seinen Rücktritt bekannt und verabschiedete sich auch gleich von seiner Mannschaft. „Interne Gründe, die sich unter der Woche vor dem Spiel gegen Hermeskeil bereits andeuteten“, mehr ließ sich Dres nicht entlocken, der dem SV Ruwer ausdrücklich dankte, „dass man mir als jungem Trainer das Vertrauen geschenkt hat und ich hier meinen ersten Trainerjob ausüben durfte.“
Kevin Dres, der aus einer ausgesprochen fußballbegeisterten Familie stammt (Vater Rudi Dres war als Spieler und Trainer aktiv, der ältere Bruder Patrick geht in der DJK St. Matthias auf Torejagd), musste aufgrund einer schweren Verletzung seine Spielerkarriere früh beenden. Nach einer Trainertätigkeit bei der A-Jugend der SG Osburg übernahm er im Herbst 2014 übernahm er die erste Mannschaft des SV Ruwer in der C-Liga und führte seine Jungs über die Relegation vergangenen Sommer in die B-Liga. In der neuen Klasse tut sich das Team bisher schwer, Verletzungspech und individuelle Fehler (Dres: „Sie werden in der B-Klasse gnadenlos bestraft!“) sorgten bislang dafür, dass Ruwer am Tabellenende hängen blieb. Ein großes Manko war für Kevin Dres auch der Hartplatz, „der es schwer macht, neue Spieler zu gewinnen und die derzeit im Aufbau befindliche Jugend, zu begeistern.“ Aber noch ist nicht aller Tage Abend, und so wünscht der scheidende Trainer seiner Mannschaft „alles Gute, dass sie die Kurve kriegen und das Saisonziel Klassenerhalt am Ende realisieren können.“ Auch der SV Ruwer wünscht Kevin Dres für die sportliche und private Zukunft alles Gute und bedankt sich für seine engagierte Arbeit!
Unsere Fotos zeigen Kevin Dres bei seinen Einsätzen am Spielfeldrand. (-jf-)

Statt Befreiungsschlag bitteres Debakel

SV Ruwer verliert 2:9 gegen gnadenlos effiziente Hermeskeiler

Auf einen Befreiungsschlag hatten sie gehofft, ganz viel hatten sie sich deshalb vorgenommen für das Spiel gegen den Hermeskeiler SV. Doch nach der bitteren 2:9-Heimschlappe stecken die Jungs vom SV Eintracht Ruwer weiter tief im Abstiegsschlammassel drin. Die Gäste aus dem Hochwald präsentierten sich vom Anpfiff an hellwach und vor allem eiskalt, führten nach 15 Minuten bereits 2:0. Doch Ruwers Matthias Maes gab mit einem strammen Schuß von der Strafraumgrenze unter die Latte die richtige Antwort – nur noch 1:2. Auch der erneute Hermeskeiler Zwei-Tore-Vorsprung konnte Ruwer nicht entmutigen: Christian Adams verkürzte auf 2:3, wieder keimte Hoffnung auf – ein Torfestival auf dem Ruwerer Hartplatz bahnte sich an. Dass nach dem Wechsel nur noch die Gäste ins Netz trafen, konnte zunächst keiner ahnen, denn die Gastgeber drückten auf den Ausgleich. Doch nach zwei weiteren Toren zum 2:5 war der Widerstand gebrochen, Ruwers Moral am Boden. So kam der HSV, den eine gnadenlos effiziente Chancenverwertung auszeichnete, in der Schlussphase noch zu weiteren Treffern und schraubte das Ergebnis in eine Höhe, die dem Spielverlauf allerdings nicht entsprach. Unterm Strich bleibt die Erkenntnis, dass es für den Liga-Neuling aus Ruwer letztlich nur um den Klassenerhalt gehen kann – und das dürfte nach jetzigem Stand der Dinge – schon schwer genug sein! Unsere Fotos vermitteln Eindrücke vom Spiel des SV Ruwer gegen den Hermeskeiler SV. (-jf-)

Gelb-rote Karte sorgte für Bruch im Spiel: Unnötige 1:2-Heimniederlage gegen Pellingen


Viele Fouls und Nicklichkeiten, eine Menge strittige Schiedsrichterentscheidungen, eine gelb-rote Karte, emotionsgeladene Stimmung und drei Tore erlebten die Zuschauer am vergangenen Sonntag auf der Ruwerer Sportanlage. Dass die B-Liga-Partie für den heimischen SV Ruwer gegen den unmittelbaren Tabellennachbarn SG Pellingen-Franzenheim mit 1:2 verloren ging, war damit ebenso unnötig wie ärgerlich. Zuvor hatte Ruwer bereits im D-Klassen-Duell der zweiten Mannschaften eine 1:5-Niederlage hinnehmen müssen.

Ruwer hatte den besseren Start und ging nach zehn Minuten durch Jerome Hermann, der einen Pass in die Schnittstelle der Pellinger Abwehr aufnahm und das Leder am herausstürzenden Keeper ins Netz schob, mit 1:0 in Führung. Gerade der agile und einsatzfreudige Torschütze sorgte als ständiger Unruheherd auch in der Folgezeit dafür, dass es in der Pellinger Abwehr mehrfach lichterloh brannte. Hermann hatte kurz nach seinem Führungstreffer Pech mit einem Pfostenschuß, Pellingens Abwehrchef („Leute, jetzt reißt euch mal zusammen, sonst gehen wir hier unter!“) musste seine Mitspieler mehrfach aufrütteln. Die gelb-rote Karte gegen Kapitän Matteo Schönberger nach 35 Minuten sorgte allerdings für einen Bruch im Ruwerer Spiel. Die Gäste kamen stärker auf, kombinierten zügig und nutzten einen individuellen Patzer in Ruwers Abwehr zum Ausgleich. Das 1:2 nach 65 Minuten durch einen Schuss von der Strafraumgrenze schien eine Vorentscheidung, doch. Ruwer gab sich nicht geschlagen. „Männer, es sind noch 15 Minuten zu spielen, es ist noch alles drin, nix ist verloren!“ Mittelfeldregisseur Dennis Hontheims Motivation an seine Kameraden zeigte Wirkung. Trotz numerischer Unterlegenheit übten die im schwarzen Dress spielenden Gastgeber Dauerdruck aus und schnürten mit viel Kampfgeist Pellingen in der eigenen Hälfte ein – allerdings ohne krönenden Abschluss. So stand unter dem Strich eine bittere Heimniederlage gegen einen keineswegs übermächtigen Gegner, gegen den ein Erfolgserlebnis nicht nur möglich, sondern aufgrund der Tabellensituation auch notwendig gewesen wäre. Dem Selbstvertrauen hätte es sicher auch nicht geschadet … Unsere Fotos vermitteln Eindrücke vom Spiel. (-jf-)

80 Jahre Betreuer und Platzwart Helmut Zock!


80 Jahre und noch immer rastlos für den SV Eintracht Ruwer im Einsatz: Helmut Zock, langjähriger Betreuer und Platzwart feierte seinen Geburtstag. Vor dem Heimspiel gegen den FC Schöndorf überraschte die erste Mannschaft den Jubilar mit einem Brunch, vor dem Anpfiff überreichte Ruwers Vorsitzender Jürgen Zock einen Blumenstrauß und ein kleines Präsent. Der Geehrte freute sich sehr, wollte aber in der ihm eigenen Bescheidenheit nicht zu viel Aufhebens um seine Person gemacht wissen: „Das ist doch nicht nötig! Ich mach das doch gerne.“ Dabei kann man kann Helmut Zock mit Fug und Recht als ein echtes Ruwerer Urgestein bezeichnen: Früher Stammtorwart der ersten Mannschaft übernahm er schon früh ehrenamtlich die Betreuung diverser Jugendmannschaften, seit 1999 ist er Betreuer und Zeugwart der ersten Mannschaft. Dazu sorgt Helmut Zock seit nunmehr fast 20 Jahren als Platzwart mit großer Akribie und Leidenschaft dafür, dass das Spielfeld und Sportanlage in Ruwer stets in gutem Zustand ist. Vorstand und Mannschaften des SV Eintracht Ruwer bedanken sich herzlich bei Helmut Zock für sein Engagement und wünschen ihm und seiner Familie noch viele schöne Jahre bei bester Gesundheit! Unsere Fotos zeigen Eindrücke von der Ehrung vor dem Spiel. (-jf-)