Niederlage zu hoch ausgefallen: Ruwers D-Jugend trotzte dem Spitzenreiter

Eine klasse erste Halbzeit, dem Spitzenreiter einen großen Kampf geliefert, zwei mehr als fragwürdige Entscheidungen des Schiedsrichters, Komplimente vom Gegner – für all das konnte sich Ruwers D-Jugend im letzten Saisonheimspiel gegen Tabellenführer JSG Mehring letztlich nichts kaufen: Mit 6:1 siegten die hochfavorisierten Moselaner um ein paar Tore zu hoch. Ruwers Jungen waren in der Anfangsphase viel wacher als die Gäste und gingen schnell mit 1:0 in Führung, als Paul Mergens einen Eckball von Jan-Philipp Simon ins Tor verlängerte. Das gab sichtlich Auftrieb, und so ließen die Schützlinge von Trainer Matteo Schönberger den Spitzenreiter überhaupt nicht ins Spiel kommen. Dafür sorgte der Schiedsrichter, der innerhalb weniger Minuten mit zwei umstrittenen Entscheidungen für die Wende sorgte: Zunächst gab es nach einem normalen Zweikampf einen Freistoß für Mehring, den die Gäste zum Ausgleich nutzten, wenig später sprang der Ball einem Ruwerer Abwehrspieler an den angelegten Arm, Elfmeter – schon hieß es 2:1 für die Gäste. Ruwers Spielfluss war jetzt dahin, Mehring nutzte kurz vor der Pause eine Unachtsamkeit in Ruwers Abwehr zum 3:1. Damit war eine Vorentscheidung gefallen, Ruwers starke Vorstellung in der ersten Halbzeit wurde nicht belohnt. Die Ruwerer Jungen wehrten sich auch nach der Pause nach Kräften, erarbeiteten sich, angetrieben vom wie immer sehr agilen Matthias Kugel, gegen die Gäste, die in all ihren Spielen erst drei Gegentore hatten hinnehmen müssen, einige Chancen, die aber nicht genutzt werden konnten. In der Schlussphase schlug Mehring dann noch dreimal eiskalt zu, Ruwers Jungs erlebten eine Lehrstunde in Sachen Effizienz. Dennoch konnte die Mannschaft erhobenen Hauptes den Platz verlassen. „Der stärkste Gegner, gegen den wir in der Rückrunde gespielt haben“, sagten Mehrings Trainer. Auch der Schiedsrichter räumte „unglückliche Entscheidungen“ ein. Und so war auch Matteo Schönberger zum Abschluss der Saison mit seinen Schützlingen durchaus zufrieden: „Vor allem die erste Halbzeit hat mir sehr gut gefallen, mit das Beste, was wir in dieser Saison gespielt haben.“ Unsere Bilder zeigen Eindrücke vom Spiel. (-jf-)

D-Jugend rang Hermeskeiler SV 4:2 nieder

Erneuter Heimsieg nach spannendem Spiel

In einem hart umkämpften Spiel blieb Ruwers D-Jugend am Freitagabend gegen den Hermeskeiler SV mit 4:2 obenauf. Ruwer begann konzentriert und aggressiv und ließ den Gegner aus dem Hochwald nicht ins Spiel kommen. Das zahlte sich schnell aus: Nach einem zu kurz geratenen Abstoß des Hermeskeiler Torwarts reagierte Paul Mergens am schnellsten und schob das Leder zur Ruwerer Führung ein. Das Tor gab den Ruwerer Jungen Auftrieb, sie setzten energisch nach und wurden belohnt: Nach Vorarbeit des agilen Paul Mergens musste Jan-Philipp Simon die Lederkugel nur noch über die Linie schieben: 2:0! Wer gedacht hätte, damit sei eine Vorentscheidung gefallen, sah sich getäuscht. Ruwer gab nach dem Seitenwechsel im Gefühl des sicheren Vorsprungs jetzt unerklärlicherweise das Heft aus der Hand, agierte nachlässig und unkonzentriert, so dass die Hermeskeiler Gäste immer mehr Oberwasser bekamen. Der Anschlusstreffer zum 1:2 war ein Tor mit Ansage! Hermeskeil drängte jetzt auf den Ausgleich und hatte mehrere gute Chancen, die der gut aufgelegte Tim Staudt im Ruwerer Tor jedoch zunichte machte. Einen langen Abschlag nutzte Paul Mergens zu einem Sololauf aus und vollstreckte über den herausgelaufenen HSV-Keeper zum 3:1. Doch auch damit kehrte keine Ruhe ein. Die Hermeskeiler Jungen ließen nicht locker und bewiesen großen Kampfgeist, der mit dem erneuten Anschlusstreffer zum 2:3 belohnt wurde. Erst als erneut Paul Mergens mit dem 4:2 seine Torjägerqualitäten unter Beweis stellte, war die Messe gelesen. Der Hermeskeiler Widerstand erlahmte, der Sieg der Ruwerer Jungs geriet nicht mehr in Gefahr. Coach Michael Lambertz war so denn auch zufrieden, bemängelte aber das Nachlassen nach der 2:0-Führung: „Da müssen die Jungs die Konzentration hochhalten!“ Auch mit dem teilweise zu eigensinnigen Spiel, das bei einigen vielversprechenden Kontersituationen einen erfolgreichen Abschluss verhinderte, war der Ruwerer Trainer nicht einverstanden: „Die Jungs müssen noch lernen, den freien Mitspieler zu sehen und rechtzeitig abzuspielen statt mit dem Kopf durch die Wand zu wollen.“ Unterm Strich steht aber ein verdienter 4:2-Erfolg, mit dem Ruwers D-Jugendliche den Aufwärtstrend der Rückrunde nachdrücklich untermauern konnten. Unsere Fotos vermitteln einen Eindruck vom Spiel. (-jf-)

D-Jugend verliert knapp 1:2 in Wasserliesch

Für gutes Spiel nicht belohnt

Mit einer unglücklichen 1:2-Niederlage im Gepäck musste unsere D-Jugend die Heimreise aus Wasserliesch antreten. Auf dem stumpfen und gewöhnungsbedürftigen Rasenplatz fanden die Ruwerer Jungen zunächst nicht so richtig ins Spiel. Einen zu kurzen Abschlag von Torwart Tim Staudt nutze die SG Wasserliesch-Oberbillig zum frühen Führungstor. Ruwer kam in der Folge immer besser ins Spiel und erspielte sich einige Torchancen. Eine davon verwertete Paul Mergens zum Ausgleich, nachdem sich Matthias Kugel zuvor auf der rechten Außenbahn gegen mehrere Gegenspieler durchgesetzt und dem Torschützen das Leder maßgerecht serviert hatte. Das 1:1 zur Pause entsprach den gezeigten Leistungen. Nach dem Wechsel nahmen Ruwers Jungs, von Michael Lambertz mit viel Herzblut gecoacht, das Heft in die Hand, gerieten aber nach einem Konter erneut in Rückstand. Nach einem langen Schlag aus Wasserlieschs Abwehr heraus zögerte Keeper Tim Staudt einen entscheidenden Moment mit dem Herauslaufen, zu allem Unglück wurde der Schuß eines Angreifers aus Wasserliesch noch abgefälscht, so dass er sich über Freund und Feind hinüber ins Tor senkte. Unsere D-Jugend antwortete nun mit wütenden Angriffen, rannte sich aber immer wieder an dem massiven Abwehrbollwerk der Gastgeber fest, die minutenlang nicht mehr aus ihrer Hälfte herauskamen. Ruwers Jungen machten dabei den Fehler, das Flügelspiel zu vernachlässigen und suchten stattdessen immer wieder den Weg durch die Mitte, was den Abwehrbemühungen des Gegners zugute kam. Als Jan-Philipp Simon kurz vor Schluss nach gutem Kombinationsspiel frei vor dem gegnerischen Tor zum Schuss kam, das Leder aber nicht richtig traf und das Tor knapp verfehlte, war eine Niederlage besiegelt, die als unglücklich bezeichnet werden muss. So sah es auch Trainer Michael Lambertz, der mit der Leistung seiner Jungs insgesamt dennoch zufrieden war. Wasserlieschs Trainer erkannte an, dass Ruwer läuferisch und spielerisch die stärkere Mannschaft war: „Wir haben heute das Glück auf unserer Seite gehabt.“ Unter´m Strich bleibt die alte Binsenweisheit, dass im Fußball nicht immer die bessere Mannschaft gewinnt, aber das macht die Sache ja auch so interessant. Diesmal war Ruwers D-Jugend der Leidtragende, beim nächsten Mal ist es vielleicht umgekehrt! Unsere Fotos vermitteln Eindrücke vom Spiel. (-jf-)

Zusammenspiel funktioniert immer besser – D-Jugend siegt 5:0 über Ruwertal II


Es läuft immer runder bei der D-Jugend des SV Eintracht Ruwer! Ihren Aufwärtstrend in der Rückrunde stellten die Schützlinge von Matteo Schönberger und Matthias Maes auch im Derby gegen die SG Ruwertal II unter Beweis. Der Sieg fiel am Ende mit 5:0 auch in dieser Höhe verdient aus. Vom Anpfiff an nahm Ruwer das Heft fest in die Hand. Nach einem Eckball von Jan-Philipp Simon brachte Paul Mergens mit einem sehenswerten „Hacken“-Tor die Schwarz-Weißen früh in Führung. Angriff auf Angriff rollte auf das Ruwertaler Tor, doch blieb es zur Pause beim knappen 1:0. Entweder agierten Ruwers Stürmer zu eigensinnig oder schlossen ihre vor allem über die Achse Jan Gerth und Paul Mergens auf der linken Außenbahn schnell vorgetragenen Angriffe zu überhastet ab. Zudem hatte ein reaktionsschneller Keeper im Ruwertaler Tor immer wieder eine Hand oder einen Fuß am Ball und verhinderte einen höheren Rückstand. In der zweiten Halbzeit konnten die Ruwerer Jungen die Effektivität deutlich steigern. Der quirlige Jason Volgger drückte nach einer flüssigen Kombination über Jan-Philipp Simon und Paul Mergens das Leder zum 2:0 über die Linie. Spätestens nach dem 3:0 durch Paul Mergens (nach Zusammenspiel mit Jason Volgger) war der Widerstand der Gäste gebrochen. Der im Mittelfeld sehr präsente Jan-Philipp Simon krönte eine starke Leistung mit dem 4:0, ehe Paul Mergens einen „tödlichen“ Pass von Johannes Leiter in die Schnittstelle der Ruwertaler Abwehr zum 5:0 einnetzte. Nicht nur kämpferisch, sondern auch spielerisch konnte das Trainerduo Matteo Schönberger und Matthias Maes mit seinen Schützlingen zufrieden sein: „Das Zusammenspiel funktioniert immer besser, der Ball läuft teilweise richtig gut durch unsere Reihen“, lautete das Fazit. Optimierungsbedarf gibt es freilich auch noch: „Die Angriffe konsequenter zu Ende spielen – daran müssen wir im Training noch arbeiten.“ Unsere Fotos vermitteln Eindrücke vom Spiel. (-jf-)

Ruwer lässt aufhorchen: Unerwartet deutliches 4:1 gegen Riol


Die wenigsten Fußballfreunde hatten dem SV Eintracht Ruwer gegen die SG Riol-Longuich-Fell überhaupt einen Sieg zugetraut. Nur 5 Prozent der User des Internetportal fupa.net hatten auf der Schwarz-Weißen getippt, satte 95 Prozent waren von einem Dreier der Gäste aus Riol überzeugt. Doch Ruwers Team strafte alle Skeptiker Lügen. Mit einer überzeugenden spielerischen Leistung, unbändigem Kampfgeist und taktischer Disziplin schickten die Eintrachtler die mit den Ex-Ruwerer Spielern Markus Kündgen und Christian Adams angetretene Spielgemeinschaft gleich mit einem 1:4-Päckchen geschlagen nach Hause.
Die Gastgeber hatten in der ersten Halbzeit mehr Spielanteile und Ballkontakte, dennoch ging Riol nach 38 Minuten in Führung, als Louis Welter nach einem Eckball höher stieg als die gesamte Ruwerer Abwehr und das Leder zum 0:1 ins Netz köpfte. Die Partie schien ihren erwarteten Lauf zu nehmen. Doch Ruwer ließ sich nicht entmutigen, kam entschlossen aus der Kabine und nahm das Heft in die Hand. Es dauerte allerdings bis zur 62. Minute, bis Giovanni Silano zum Ausgleich traf. Dieses Tor wirkte wie eine Befreiung. Ruwer war jetzt am Drücker, vor allem der quirlige und kaum zu bremsende Matthias Maes sorgte für helle Aufregung in Riols Strafraum. Und so wunderte es niemandem, dass der Mann mit der Nummer 7 im weißen Trikot seine Mannschaft binnen sechs Minuten (70. und 76.) mit 3:1 auf die Siegerstraße schoß. Ruwer überließ danach den Gästen die Initiative, zog Dennis Hontheim zur Stabilisierung der Defensive weiter nach hinten und lauerte auf Konter – eine Taktik, die voll aufging. Schon ehe Jerome Herrmann nach 88 Minuten den Deckel endgültig draufmachte, hätten die Gastgeber bei glasklaren Torchancen den Sack zumachen müssen. So war eine insgesamt enttäuschende Rioler Mannschaft am Ende mit dem 1:4 noch ganz gut bedient.
„Dieser Sieg tut richtig gut, gerade nach der 2:10-Schlappe am letzten Wochenende in Schöndorf“, strahlte Spielertrainer Matteo Schönberger übers ganze Gesicht. Gibt es doch noch Hoffnung im Kampf um den Klassenerhalt, nachdem Ruwer die Punkte aus dem abgebrochenen Heimspiel gegen Bekond am grünen Tisch zugesprochen bekam? „Wenn überhaupt, dann müssen wir die nächsten beiden Spiele gewinnen“, lautet Matteo Schönbergers Prognose, „vorher brauchen wir über den Klassenerhalt nicht reden.“
Unsere Fotos vermitteln Eindrücke vom 4:1-Sieg des SV Ruwer gegen die SG Riol. (-jf-)

Das ersehnte Erfolgserlebnis: D-Jugend siegt 8:0 in Kürenz


Ist der Knoten jetzt geplatzt? Mit einem auch in der Höhe verdienten 8:0-Erfolg auf dem Hartplatz unter dem „Turm Luxemburg“ im Gelände der Landesgartenschau feierte die D-Jugend des SV Ruwer das lang ersehnte Erfolgserlebnis. Nach dem Heim-Debakel eine Woche zuvor im Derby gegen Mosella Schweich war der zu keinem Zeitpunkt der Partie gefährdete Sieg Balsam auf die Seelen der Ruwerer Jungen. Die waren – von Aushilfscoach Michael Lambertz, der die verhinderten Matteo Schönberger und Matthias Maes vertrat, optimal eingestellt – von Anfang hellwach und dominierten ab der ersten Minute das Spiel. Dabei machte sich auch eine taktische Umstellung positiv bemerkbar, die dem Ruwerer Spiel viel Sicherheit verlieh: Jan-Philipp Simon war ins Abwehrzentrum gerückt, Kapitän Johannes Leiter kurbelte im Mittelfeld, unterstützt vom lauf- und zweikampfstarken Matthias Kugel, das Spiel an. Da zudem die ganze Mannschaft um jeden Ball fightete und durch bissiges Pressing das Aufbauspiel der Gastgeber frühzeitig störten, konnten die Kürenzer kaum Torgefahr entwickeln, was Torhüter Tim Staudt zu einem geruhsamen Nachmittag verhalf. Schon zur Pause war die Partie mit 4:0 nach Toren von Matthias Kugel, Paul Mergens (2) und Johannes Leiter entschieden. Jan-Philipp Simon, der Ruwers Abwehr mit gutem Stellungsspiel und hochkonzentriertem Einsatz die erhoffte Stabilität verlieh, krönte nach dem Wechsel mit zwei Treffern (zum 5:0 und 7:0) seine herausragende Leistung. Nico Helbig hatte zwischendurch das halbe Dutzend voll gemacht. Den Schlusspunkt setzte wieder der quirlige Matthias Kugel, von dessen Bein das Leder nach einem Befreiungsschlag des Kürenzer Torwarts ins Netz prallte: „Eine symptomatische Szene für die kämpferisch überzeugende Einstellung des ganzen Teams – der Ball war eigentlich schon verloren, doch das konsequente Nachsetzen hat den Torwart unter Druck gesetzt“, kommentierte ein sichtlich zufriedener Interimscoach Michael Lambertz. Eine ganz wichtige Erfahrung kann Ruwers D-Jugend aus diesem Sieg mit in die nächsten Spiele nehmen: Wenn einer für den anderen rennt und kämpft, bleibt die Belohnung nicht aus! Unsere Fotos vermitteln Eindrücke vom Spiel. (-jf-)

Deutscher Meister und WM-Teilnehmer zu Gast beim SV Ruwer

Martin Wagner leitet Jugendtraining

„Der Nächste!“ – „Auf, los geht´s!“ – „Eine Runde um den Platz, aber schnell!“ Die Kommandos hallen laut über den Ruwerer Sportplatz, um den sich an diesem freundlichen Donnerstagabend fast mehr Zuschauer versammelt haben als bei Spielen der ersten Mannschaft. Der Grund: Training mit einem Deutschen Fußballmeister und WM-Teilnehmer – ein nicht alltägliches Highlight für die E- und D-Jugendlichen des SV Eintracht Ruwer und der JSG Kenn beim Besuch des ehemaligen Bundesligaprofis Martin Wagner. Der sechsfache A-Nationalspieler, mit dem 1.FC Kaiserslautern 1996 DFB-Pokalsieger, 1998 Deutscher Meister, dazu Champions-League-Viertelfinalist und WM-Teilnehmer 1994, zeigte den Jugendlichen Trainingsformen, wie sie auch bei den Profis üblich sind. Der Ex-Profi erwies sich dabei als fachkompetenter, aber auch strenger Lehrmeister, der mit einer Mischung aus Lockerheit, Authentizität und Autorität ganz wie sein früherer Trainer Otto Rehhagel als “demokratischer Diktator“ agierte: Manch einer musste nach Fehlschüsse zusätzliche Liegestützen und Kniebeugen absolvieren oder eine „Ehrenrunde“ um den Ruwerer Hartplatz drehen! Dennoch gelang es Wagner, der selbst mit Leidenschaft bei der Sache war, immer wieder, seine Schützlinge zu motivieren und die eigene Begeisterung für das Spiel auf sie zu übertragen. Und weil er selbst Teil des Ganzen ist, macht auch er nach einem Fehlschuss brav seine zehn Liegestützen! „Das hat heute besonders viel Spaß gemacht“, lautete der allgemeine Tenor nach der anstrengenden Trainingseinheit, die auch nach den Übungen noch nicht zu Ende ist. Denn Martin Wagner hatte ein Replikat der Meisterschale mitgebracht, die ihm beim Abschied vom 1.FC Kaiserslautern geschenkt worden war. Mit diesem viel bestaunten Objekt in der Hand erzählte der frühere Bundesligaspieler von den Höhepunkten seiner Karriere: Vom Pokalsieg mit dem FCK in Berlin, als er mit einem Freistoß das 1:0-Siegtor gegen den Karlsruher SC erzielte, vom sensationellen Gewinn der Deutschen Meisterschaft als Aufsteiger („Das wird es in der Bundesliga-Geschichte nie mehr geben!“), von den Spielen gegen Belgien und Bulgarien bei der WM in den USA und den Begegnungen in der Champions-League mit dem PSV Eindhoven oder Benfica Lissabon. Und zaubert damit ein Staunen in die Gesichter der Jugendlichen, die an seinen Lippen regelrecht hängen. „Es ist ein unbeschreibliches Gefühl, wenn du vor 40.000 oder 50.000 Zuschauern auf den Platz läufst. Daraufhin habe ich von Jugend auf hingearbeitet, das war mein Ziel. Dann spürst du, dass du für alle harte Arbeit belohnt wirst. Also arbeitet weiter an euch und trainiert fleißig“, schrieb er Ruwers Fußballjugend beim Abschied ins Stammbuch. Unsere Fotos vermitteln einen Eindruck von den Trainingseinheiten mit Martin Wagner. (-jf-)

Rasantes Spiel und ein „Tor des Monats“: Ruwers E-Jugend gewinnt zweistellig

So erfolgreich weiter gemacht wie vor der Winterpause hat die E-Jugend des SV Ruwer in ihrem Heimspiel gegen den SV Olewig. Mit 10:3 wurde die über das ganze Spiel währende Dominanz der Schützlinge von Trainer Michael Lambertz auch im Endergebnis dokumentiert. Dabei vergaben die Ruwerer Jungen noch einige glasklare Torchancen. Dass zudem Rhythmus und Spielfluss durch zahlreiche Auswechslungen teilweise etwas durcheinander gebracht wurden, spielte keine Rolle: „Bei einem so deutlichen Spielverlauf sollen alle Jungen Spielpraxis bekommen“, erklärte Michael Lambertz, der sowohl mit der spielerischen Leistung als auch mit der kämpferischen Einstellung seiner Mannschaft sehr zufrieden war. Für die zehn Tore zeichneten Jason Volgger, Julian Heinzen, Florian Dücker (jeweils 1), Eric Tegeder, Joel Klein (jeweils 2) und der sehr agile Kapitän Luca Neumann (3) verantwortlich. Luca Neumann erzielte auch das „Tor des Tages“, als er einen Freistoß aus der eigenen Hälfte heraus genau in den Winkel des Olewiger Tores zimmerte – wären die Kameras der ARD-Sportschau vor Ort gewesen, wäre dieser Treffer mit Sicherheit ein ganz heißer Kandidat für die Auswahl zum „Tor des Monats April“ geworden! Unsere Bilder zeigen unsere erfolgreiche E-Jugend und vermitteln Eindrücke vom Spiel. (-jf-)